Talent des VfB Stuttgart Pellegrino Matarazzo lässt Mohamed Sankoh erneut vorspielen

Mohamed Sankoh vom VfB Stuttgart gilt als eines der größten Talente, die der VfB aktuell im Nachwuchsbereich hat. Foto: Pressefoto Baumann 14 Bilder
Mohamed Sankoh vom VfB Stuttgart gilt als eines der größten Talente, die der VfB aktuell im Nachwuchsbereich hat. Foto: Pressefoto Baumann

Mohamed Sankoh sorgt im Nachwuchsbereich des VfB Stuttgart für Furore. Zur Belohnung darf er bei den Profis vorspielen – bereits zum zweiten Mal.

Digital Unit: Philipp Maisel (pma)

Stuttgart - Elf Spiele, neun Tore, drei Vorlagen – beeindruckende Zahlen sind es, die Mohamed Sankoh für den VfB Stuttgart II auflegt. Zumal im zarten Alter von 17 Jahren. Kein Wunder, dass der Niederländer, der bei Nico Willig in der U19 in die Saison startete (zwei Spiele, zwei Tore, drei Vorlagen), bereits dauerhaft in die U21 befördert wurde – bis auf Weiteres, wie Trainer Frank Fahrenhorst im Zuge der Beförderung betonte.

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Angesichts der Statistiken und der Entwicklung von Sankoh scheint es unwahrscheinlich, dass er jemals wieder ein A-Junioren-Spiel absolvieren wird. Doch zu schnell wird es für ihn auch nicht nach oben gehen. Medial hält man bei den Roten den Ball flach, alle Interviewanfragen für den Youngster wurden bisher abgelehnt. Nun wird er zwar in der kommenden Woche erneut bei den Profis mittrainieren dürfen, doch auch Trainer Pellegrino Matarazzo tritt auf die Bremse und dämpft Erwartungen. „Er ist noch nicht so weit, dass ein Cheftrainer ausführlich über ihn spricht“, sagt Matarazzo und betont, wie wichtig es sei, dass Sankoh „seinen Weg in Ruhe gehen kann.“ Dass der Angreifer hochtalentiert und ein Mann für die Zukunft ist, ist für Matarazzo dennoch sonnenklar: „Ich sehe das Potenzial und freue mich auf die nächsten Jahre mit ihm.“

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Neben Sankoh werden noch zwei weitere NLZ-Spieler in der kommenden Woche bei den Profis trainieren dürfen. Beim letzten Mal waren es Sankoh und Matej Maglica. Wen Matarazzo dieses Mal neben Sankoh berufen wird wollte er nicht verraten. Geplant war, dass Torhüter Sebastian Hornung einer der beiden sein sollte. Nach dessen Verletzung aus dem Spiel gegen Steinbach ist es aber aktuell noch offen, ob Hornung kommende Woche dabei sein kann. Auch Sankoh musste gegen Steinbach angeschlagen runter, sein Trainer gab aber Entwarnung. „Manchmal ist es eben so, dass man aus einem kampfbetonten Spiel eine Prellung mit nach Hause nimmt“, kommentiere Fahrenhorst die nicht allzu schwere Blessur.

Übrigens: Die besten Bilder vom 2:0-Sieg des VfB II gegen Steinbach haben wir in der Bildergalerie für Sie zusammengestellt.




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