Tarantino, Pitt und DiCaprio in Berlin Die Stars aus Hollywood kommen

Von dpa/red 

Die Hollywoodstars Brad Pitt, Leonardo DiCaprio und Margot Robbie werden in Berlin erwartet. Gemeinsam mit Regisseur Quentin Tarantino wollen sie am Donnerstag ihren neuen Film „Once upon a time. . . in Hollywood“ vorstellen.

Qunetin Tarantino (l.) und seine Hollywoodstars kommen nach Berlin. Foto: AP
Qunetin Tarantino (l.) und seine Hollywoodstars kommen nach Berlin. Foto: AP

Berlin - Die Hollywoodstars Brad PittLeonardo DiCaprio und Margot Robbie werden in Berlin erwartet. Gemeinsam mit Regisseur Quentin Tarantino wollen sie an diesem Donnerstag ihren neuen Film „Once upon a time. . . in Hollywood“ vorstellen. Mittags ist eine Pressekonferenz geplant, abends feiern sie die Deutschlandpremiere am Potsdamer Platz (19.30 Uhr).

Die Sechziger leben auf

Quentin Tarantino lässt seinen neuen Film im Los Angeles der späten sechziger Jahre spielen, zwischen Hippies und Filmset. DiCaprio spielt einen abgehalfterten Westernstar, Pitt ist sein Stuntdouble, Freund und Fahrer. Robbie ist als die Schauspielerin Sharon Tate - einst Ehefrau des Filmemachers Roman Polanski - zu sehen, die von Mitgliedern der Sekte von Charles Manson ermordet wurde.

Am Potsdamer Platz wird für den Abend der rote Teppich ausgerollt. Auf der Gästeliste stehen nach Angaben der Organisatoren unter anderem die Schauspieler Til Schweiger, Alexandra Maria Lara, Jan Josef Liefers und Katja Riemann, der Komiker Otto Waalkes, das Internetreklamesternchen Cathy Hummels und der US-Botschafter Richard Grenell.

Der neue Tarantino-Film lief auf dem Festival in Cannes, in Deutschland kommt er am 15. August in die Kinos. Der Filmregisseur Tarantino hatte kürzlich in einem Interview darüber nachgedacht, seine Karriere nach dem nächsten Film zu beenden. „Ich mag den Gedanken, zehn Filme zu drehen, und dann, bumm, das war’s“, sagte er in der US-Late-Night-Show „Jimmy Kimmel Live!“. Er plane allerdings nicht, völlig zu verschwinden, sondern wolle weiter schreiben.

Zeit für einen Abschied?

„Once upon a time . . . in Hollywood“ gilt als Tarantinos neunter Film seit „Reservoir Dogs - Wilde Hunde“ (1992), wenn man die beiden Teile von „Kill Bill“ als einen Film rechnet. Mit seinem Film „Pulp Fiction“ hatte er Mitte der neunziger Jahre die Goldene Palme in Cannes und einen Oscar in den USA für das beste Drehbuch gewonnen. Auch für das Drehbuch von „Django Unchained“ bekam er einen Oscar.