Unter einer blütenweißen Haube wartete der Porsche 911 Targa im Porsche-Museum auf seinen großen Auftritt. Der "Porsche mit Henkel" ist legendär. Am Mittwochabend wurde die Faszination Targa in Zuffenhausen ausgiebig gefeiert.

Unter einer blütenweißen Haube wartete der Porsche 911 Targa im Porsche-Museum auf seinen großen Auftritt. Der "Porsche mit Henkel" ist legendär. Am Mittwochabend wurde die Faszination Targa in Zuffenhausen ausgiebig gefeiert.

Stuttgart - Zwischen Porschefahrern und ihrem Sportwagen ist es oft die ganz große Liebe. Eine solche Liaison will stilvoll begonnen werden: Am Mittwochabend stellte die Porsche-Niederlassung Stuttgart mit viel Pomp den neuen Porsche 911 Targa vor. Im Porsche-Museum warteten die Flitzer geduldig unter blütenweißen Hauben auf ihren großen Auftritt. Oliver Hille, Chef der Niederlassung, erzählte zunächst von der Faszination Targa, der auch prominente Sportwagenfans bereits erlegen sind.

Der Neue erinnert an die erste Targa-Generation aus den 1960er Jahren: Auch er hat einen "Henkel", eine Idee, auf die die Sportwagenbauer einst aus Sicherheitsgründen gekommen waren. Statt B-Säulen hat auch die jüngste Targa-Version den charakteristisch breiten Bügel, ein Markenzeichen, das 1996 weichen musste. Klipp, klapp verschwindet das feste Verdeck auf Knopfdruck hinter den Fondsitzen.

Wie der Targa zu seinem Namen kam? Das erzählte im Porsche-Museum der heute über 90-jährige Harald Wagner, in den 1960er Jahren Inlandsverkaufsleiter bei Porsche: Er ersann die Bezeichnung für das "Sicherheits-Cabrio" - nach der Targa Florio, einem Langstreckenrennen auf Sizilien, bei dem Porsche mehrere Male die Nase vorn hatte.