Tatort-Kritik: „Der Herr des Waldes“ Skandinavienkrimi aus Saarbrücken

Eigentlich sind vier Ermittelnde am Start, aber wieder agieren vor allem die Männer. Foto: SR/Manuela Meyer 8 Bilder
Eigentlich sind vier Ermittelnde am Start, aber wieder agieren vor allem die Männer. Foto: SR/Manuela Meyer

Wir haben gesehen: „Der Herr des Waldes“ mit Leo Hölzer und Adam Schürk aus Saarbrücken.

Lokales: Christine Bilger (ceb)
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Stuttgart - Was taugt „Der Herr des Waldes“? Der neue „Tatort“ aus Saarbrücken im Schnellcheck

Die Handlung in zwei Sätzen Eine Schülerin liegt tot im Wald. Die Ermittler haben die Wahl zwischen einem Einsiedler und den Mitschülern als Verdächtigen.

Zahl der Leichen Zwei.

Aufgeweckt Parallel zur Tat und deren Grausamkeiten haben Leo Hölzer (Daniel Sträßer) und Adam Schürk (Vladimir Burlakov) wieder viel mit sich und ihrer Vergangenheit zu tun. Schürks Vater ist aus dem Koma erwacht, 15 Jahre nachdem Hölzer ihn mit einem Spaten bewusstlos geschlagen hatte – weil er seinen Jugendfreund und heutigen Kollegen malträtierte. Nun liefert der Vater den entscheidenden Hinweis auf den Täter, den Lehrer Peter Lausch (Kai Wiesinger).

Damenprogramm Man muss weder Feminist noch Feministin sein, um sich im ersten Fall des neuen Teams darüber aufgeregt zu haben, wie die Kommissarinnen abgekanzelt wurden. Nun dürfen sie sprechen und ermitteln. Geht doch.

Cliffhanger Der Vater wäre vor 15 Jahren beinahe ein frühes Opfer des psychopathischen Mörders geworden. Nun will der Lehrer ihn zum Schweigen bringen. Im letzten Moment rettet ihn Leo Hölzer und erschießt den Angreifer. Der Gerettete flüstert sodann den beiden Kommissarinnen was ins Ohr. Kommt nun das düstere Geheimnis der Männer zutage? In etwa einem Jahr wissen wir mehr.

Unser Fazit Wer die Düsternis und Genialität skandinavischer Krimigrößen mag, wird die neuen Saarbrücker lieben.

Spannung Note 1; Logik Note 2




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