Tatort-Kritik: „Die Pfalz von oben“ Im Dorf ist die Sünde daheim

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Zum Jubiläum blickt der SWR zurück. Wir haben gesehen: „Die Pfalz von oben“ mit Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) aus Ludwigshafen.

Hatten spaß beim „Tatort“-Dreh: Ulrike Folkerts (li.) und Johanna Stern Foto: SWR/Jacqueline Krause-Burberg
Hatten spaß beim „Tatort“-Dreh: Ulrike Folkerts (li.) und Johanna Stern Foto: SWR/Jacqueline Krause-Burberg

Ludwigshafen - Was taugt „Die Pfalz von oben“? Der neue „Tatort“ aus Ludwigshafen in unserem Schnellcheck.

Die Handlung in zwei Sätzen Ein junger Dorfpolizist wird bei einer Fahrzeugkontrolle erschossen. Er könnte den korrupten Kollegen im Weg gestanden haben.

Zahl der Leichen 5

Durchgeknallt Irgendwie scheinen in Zarten alle auf Drogen zu sein. In diesem Dorf ist die Sünde daheim – definitiv.

Understatement Natürlich bemerkt Kollegin Stern (Lisa Bitter) sofort, dass es zwischen Odenthal und dem Dorfpolizisten Tries funkt. „Wir hatten eine gute Zeit“, wiegelt die ab, „es ist einfach jemand aus meiner Vergangenheit.“

Kaffee Ein Revier mit einer Espressomaschine de luxe: Die „Leihgabe vom Sportverein“ lässt Odenthal stutzen – zu Recht.

Dorfleben Während die Zartener Polizisten im Luxus leben, kommt die Kommissarin in einem schlichten Hotel unter, das es so nur noch auf dem Land gibt.

Guter Spruch Diesen Satz der jungen Polizistin muss man sich merken: „Das sind Gedanken außerhalb meiner Besoldungsklasse.“

Verräter Ausgerechnet Tries (Ben Becker), der „korrupte Sack“, hat den Ludwigshafenern anonym gemailt, dass auf seinem Revier etwas schiefläuft.

Unser Fazit Eine schöne Idee, den Bogen in die Vergangenheit zu schlagen. Zum Jubiläum darf etwas Melancholie sein.

Spannung Note 2; Logik Note 2