„Tatort“-Kritik „Wer zögert, ist tot“ Wo kommen bloß die Finger her?

Pfui, aus, böse Hunde: die Kidnapperinnen tragen Masken. Foto: HR/Degeto/Bettina Müller 12 Bilder
Pfui, aus, böse Hunde: die Kidnapperinnen tragen Masken. Foto: HR/Degeto/ Bettina Müller

Zum Start der „Tatort“-Herbstsaison bekamen Janneke und Brix aus Frankfurt/Main einen Entführungsfall. War das Anschauen einen Sonntagabend wert?

Kultur: Thomas Klingenmaier (tkl)
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Frankfurt/Main - Die Handlung in zwei Sätzen Der windige Sohn des Maklers Seibold wird entführt. Vater Seibold (Bernhard Schütz) scheint das wenig zu interessieren, die Ermittler Janneke (Margarita Broich) und Brix (Wolfram Koch) sind in „Wer zögert, ist tot“ doch befremdet.

Zahl der Leichen Drei

Praxistipp Die Entführerinnen wollen nicht schaden. Die abgeschnittenen Finger, die sie schicken, stammen gar nicht vom Gekidnappten. Zart besaiteten Verbrecherinnen nutzt ein Zugang zur Pathologie sehr.

Waldrisiko Jeder Förster, erfährt man hier, finde im Laufe seines Berufslebens mindestens eine Leiche im Wald. Passionierte Pilzsammler sind jetzt also auch gewarnt.

Psychomacken Vater Seibold ist ein kalter Fisch. Aber die Entführerinnen sind noch seltsamer. Dass eine von ihnen beim Kidnapping zu Tode kommt, stecken die anderen gut weg. Dafür lässt sich die Leiterin einer Kampfkunstschule später ausknocken, als habe sie nie über Nahkampf nachgedacht.

Unser Fazit Ziemlich öder Mumpitz.

Spannung Note 4,5; Logik Note 4




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