Tatort-Kritik: „Wo ist nur mein Schatz geblieben?“ Ihr wirklich letzter Flug

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Es war ihr Abschiedsauftritt – und es war richtig großes Kino! Wir haben gesehen: „„Wo ist nur mein Schatz geblieben“ mit Inga Lürsen und Stedefreund aus Bremen.

Stedefreund und Lürsen haben es in dieser Folge gar nicht leicht miteinander. Foto: RB TV/Pressestelle 8 Bilder
Stedefreund und Lürsen haben es in dieser Folge gar nicht leicht miteinander. Foto: RB TV/Pressestelle

Stuttgart - Was taugt „Wo ist nur mein Schatz geblieben?“ Der neue „Tatort“ aus Bremen im Schnellcheck.

Die Handlung in zwei Sätzen Eigentlich geht es nur um eine nackte Frauenleiche, die den weiteren Straßenbau behindert. Aber dann tauchen plötzlich finstere Doppelagenten, brutale Tschetschenen und ein Sondereinsatzkommando auf – im letzten Fall des Bremer Ermittler-Duos.

Zahl der Leichen Die Frau unter der Straße am Anfang plus drei weitere im Verlauf des Films, inklusive Torso im Gefrierschrank und den Polizisten an der Überwachung – plus, klar, Stedefreund.

Schönster Bauch Kostja Ullmanns Waschbrett auf dem Weg von der Dusche ins Wohnzimmer.

Schönste Anspielung Das erste Opfer hat vor dem Tod damit angegeben, schon mal eine Affäre „mit dem Fußballer Tim König“ gehabt zu haben. Der Bremer weiß, welcher legendäre Tim einst im Werder-Tor stand...

Tollste Szene Die große Aussprache zwischen den Kommissaren kurz nach dem Autounfall – mit der blutigen Lürsen (Sabine Postel) und dem um Worte ringenden Stedefreund (Oliver Mommsen).

Finale Nervenaufreibend der Psychokrimi vor der Villa zwischen Guten und Bösen und noch Böseren. Wie in Hollywood: der Exitus im Kugelfeuer. Zu Tränen rührend die „Beerdigung“ über den Wolken.

Unser Fazit Autor und Regisseur Florian Baxmeyer hat Postel/Mommsen ein Riesen-Abschiedsgeschenk gemacht: Soooo spannend! Da tut Scheiden wirklich weh.

Sp annung Note 1; Logik Note 1