Die Zahlen aus der Speedweek 2026 sind alarmierend: Innerhalb von sieben Tagen registrierte das Polizeipräsidium Aalen 499 Tempoverstöße. Spitzenreiter ist der Rems-Murr-Kreis.
Die Zahlen wirken wie ein Schlaglicht auf den Alltag im Straßenverkehr: 499 Tempoverstöße in nur sieben Tagen. Das Polizeipräsidium Aalen hat während der sogenannten Speedweek 2026 vom 13. bis 19. April verstärkt kontrolliert – und eine erschreckende Bilanz gezogen.
Wie das Polizeipräsidium mitteilt, überschritten 229 Fahrerinnen und Fahrer die erlaubte Geschwindigkeit um bis zu 20 Stundenkilometer. In 249 Fällen lag das Tempo bereits zwischen 21 und 40 km/h über dem Limit. 21 Verkehrsteilnehmende rasten sogar mit mehr als 40 km/h zu viel über die Straßen. Die Konsequenz: 26 Fahrverbote.
Rems-Murr-Kreis: Spitzenreiter bei Tempoverstößen im Ländle
Besonders im Rems-Murr-Kreis griffen die Beamten häufig ein: 194 Verstöße wurden dort registriert. Im Ostalbkreis waren es 119, während im Landkreis Schwäbisch Hall 58 Verkehrsteilnehmende zu schnell unterwegs waren. Weitere 128 Fälle verteilen sich über mehrere Landkreise hinweg und lassen sich nicht eindeutig zuordnen.
Die Zahlen erzählen von einem flächendeckenden Problem – und von einem Straßenverkehr, in dem Tempolimits für viele offenbar nur eine Empfehlung sind.
Polizeiaktion am 15. April: 261 Raser an einem Tag gestoppt
Ein besonderer Fokus lag auf dem 15. April. An diesem Mittwoch verdichteten sich die Kontrollen, die Präsenz der Polizei war deutlich spürbar. Allein an diesem Tag stellten die Einsatzkräfte 261 Geschwindigkeitsverstöße fest.
Wie das Polizeipräsidium weiter mitteilt, bleibt überhöhte Geschwindigkeit die häufigste Ursache für Unfälle in der Region. Die Kontrollbilanz zeige, „dass die Polizei hier weiterhin tätig sein muss“.