Vielspieler Kim Niethammer: Beim Sandplatzturnier in Ludwigshafen wurde der Topgesetzte seiner Favoritenrolle gerecht. Foto: privat
Tennisspieler Kim Niethammer von der TA SV Böblingen war zuletzt viel bei Turnieren unterwegs. In einem Fall machte ihm allerdings der Iran-Krieg einen Strich durch die Rechnung.
Thomas Volkmann
15.04.2026 - 09:31 Uhr
Anfang März hatte Kim Niethammer von der TA SV Böblingen seine geplanten Aufenthalte im türkischen Antalya kurzerhand wieder abbrechen müssen, nachdem die Veranstalter dort ihre Tennisturniere aufgrund des beginnenden Iran-Krieges abgesagt haben.
Immerhin beim ersten Event dieser Serie hatte der Gültsteiner aber wenigstens ein paar Ballkontakte, als er gegen einen Österreicher die erste Runde der Qualifikation überstand, anschließend jedoch gegen einen Italiener ausschied.
Über die Ostertage trat Niethammer dann beim Sandplatzturnier des TC Ludwigshafen an. Dort traf er als Topgesetzter im Halbfinale auf einen Regionalligaspieler, den er mit 1:6, 7:6 und 10:0 im Match-Tiebreak bezwang. Anschließend wurde er seiner Favoritenrolle gerecht und holte sich im Endspiel mit 7:6, 6:3 den Titel.
Im Endspiel von Fürstenzell zog Kim Niethammer (li.) den Kürzeren gegen Sidney Zick (re.) Foto: privat
Im Endspiel verliert Kim Niethammer von der TA SV Böblingen
Somit stand er erneut im Endspiel, das er vor vollen Zuschauerrängen gegen den Topgesetzten bestritt. Niethammer verwickelte seinen Rivalen zunächst immer wieder in Grundlinienduelle und gewann so den ersten Satz mit 6:2, doch die folgenden beiden Durchgänge gingen mit 2:6, 2:6 verloren.
Aufgrund seines harten Matchprogramms musste Niethammer dann im Doppelwettbewerb das Halbfinale an der Seite von Deni Hadzialijagic (TC Waiblingen) absagen. Diese Woche geht es für ihn weiter bei einem hoch dotierten Turnier in Aschaffenburg.