Tennis-Bundesliga Tabellenführung – Eine angenehme Momentaufnahme für den TEC Waldau
Die Frauen des TEC Waldau starten seit langem mal wieder mit einem Sieg in die Runde der Tennis-Bundesliga. Dabei beweist das Team Nervenstärke.
Die Frauen des TEC Waldau starten seit langem mal wieder mit einem Sieg in die Runde der Tennis-Bundesliga. Dabei beweist das Team Nervenstärke.
Auch wenn es nur eine Momentaufnahme ist, „ist es doch sehr angenehm und freut uns“, sagt Thomas Bürkle, der Teammanager des TEC Waldau. Nach dem 7:2-Auftaktsieg am Freitag beim LTTC RW Berlin führen die Frauen aus Degerloch nämlich die Tabelle der Tennis-Bundesliga an. Auch wenn die Verantwortlichen unterm Fernsehturm keine Träumer sind und wissen, dass eine andere Mannschaft nach dem letzten Spieltag am 7. Juni über der Liga thronen wird, „sind wir mit einem guten Gefühl gestartet und haben bereits einen Schritt hin zum Klassenverbleib gemacht“, weiß Bürkle.
Ein gutes Gefühl haben sich dabei auch die Zugänge Eve Bennemann (Deutschland) und Oana Georgeta Simion (Rumänien) geholt. Sie gewannen beide ihre Einzel und das recht eindeutig in zwei Sätzen. Zudem heimste auch noch die Schweizerin Susan Bandecchi einen Einzelpunkt ein, ebenfalls recht eindrucksvoll.
Spannender machte es da schon Anna Gabric. Nach verlorenem ersten und gewonnenem zweiten Satz musste der Match-Tiebreak entscheiden. Auch dieser ging in die Verlängerung. Doch die an Nummer sechs spielende Stuttgarterin behielt die Nerven, gewann diesen mit 11:9 und sorgte damit für eine 4:2-Gästeführung nach den Einzeln.
Sowieso überzeugten die Waldau-Frauen zum Auftakt durch mentale Stärke in den entscheidenden Phasen. Denn auch zwei der anschließenden drei Doppel gingen in den Match-Tiebreak. Das Einser- und Dreier-Doppel – Linda Fruhvirtova/Kirsten Flipkens sowie Bennemann/Simion – hatten das bessere Ende für sich. Bandecchi/Gabric ließen dem Berliner-Duo indes keine Chance und feierten einen glatten Zwei-Satz-Sieg. In der Abrechnung stand also ein 7:2-Erfolg und „seit langem mal wieder ein positiver Start in die Runde“. In Euphorie bricht Bürkle aber nicht aus. „Zugegeben, wir hatten auch Spielglück. Alle Match-Tiebreaks gewinnt man nicht bei jedem Spiel.“
LTTC Rot-Weiß Berlin – TEC Waldau 2:7.
Lazaro Garcia – Linda Fruhvirtova 6:1/6:3, Gimbrere – Bandecchi 4:6/3:6, Ivanova – Bennemann 3:6/1:6, Bajraliu – Simion 2:6/4:6, Papadakis – Pohle 6:4/6:0, Steinkamp – Gabric 7:5/3:6/9:11, Lazaro Garcia/Gimbre – Fruhvirtova/Flipkens 4:6/6:2/8:10, Ivanova/Bajraliu – Mandecchi/Gabric 5:7/1:6, Papadakis/Steinkamp – Bennemann/Simion 6:3/3:6/6:10.
Weitere Ergebnisse.
TK Blau-Weiß Aachen – TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz 5:4, Club an der Alster Hamburg – Heidelberger TC 3:6, TC SCC Berlin – TC Bredeney 4:5.