Tennis-Bundesliga: TEC Waldau Keine Chance gegen den Serienmeister
Die Tennis-Damen des TEC Waldau müssen sich dem TC Bredeney mit 0:9 geschlagen geben. Warum die topgesetzten ausländischen Spielerinnen nicht zum Einsatz kamen.
Die Tennis-Damen des TEC Waldau müssen sich dem TC Bredeney mit 0:9 geschlagen geben. Warum die topgesetzten ausländischen Spielerinnen nicht zum Einsatz kamen.
Die Frauen des TEC Waldau haben in der Tennis-Bundesliga auch ihr drittes Saisonspiel verloren und sind damit auf den letzten Tabellenplatz zurückgefallen – dies als einziges Team noch ohne Saisonsieg. Beim 0:9 am Sonntag gegen den deutschen Serienmeister TC Bredeney waren die Degerlocherinnen wie erwartet chancenlos. So stehen sie für die verbleibenden vier Partien gehörig unter Druck. Der Geschäftsführer und Teammanager Thomas Bürkle bleibt aber optimistisch. „Wir können diese Spiele alle gewinnen, und drei Siege werden uns definitiv zum Klassenerhalt reichen“, sagt Bürkle. Nach einer nun dreiwöchigen Wettbewerbspause spielen die Seinen noch gegen Dresden, Aachen und die beiden Aufsteiger aus Hannover und München.
In diesen entscheidenden Begegnungen wird nominell ein anderes Waldau-Team zum Schläger greifen als aktuell gegen den zuletzt viermaligen Titelträger aus Essen. Gegen jenen war keine der acht ausländischen Spielerinnen im Einsatz, die die Meldeliste der Gastgeberinnen anführen. Eine Abwägung zwischen finanziellem Aufwand und möglichem Ertrag. So trat die 20-jährige Deutsche Carolina Kuhl im Spitzeneinzel an.
„Ein Sieg gegen dieses Weltklasseteam war unrealistisch, und wir müssen in dieser Saison extrem aufs Budget achten. Deshalb haben wir uns entschieden, Geld für die kommenden, wichtigen Spiele zu sparen“, sagt Bürkle. Sein Fazit: „Unsere vier Einheimischen haben sich gegen übermächtige Gegnerinnen gut geschlagen.“ Etwas traurig war er am Ende nur, dass es Kirsten Flipkens und Anna Zaja im Doppel nicht ganz gelang, nach dem einzigen Satzerfolg des Tages auch für den Ehrenpunkt zu sorgen.
TEC Waldau – TC Bredeney 0:9. Kuhl – Para 2:6/4:6, Radisic – Maria 2:6/3:6, Pohle – Friedsam 6:7/1:6, Flipkens – Barthel 1:6, 2:6, Zaja – Hobgarski 3:6/3:6, Schaeder – Schmidt 3:6/2:6, Kuhl/Radisic – Para/Barthel 4:6/2:6, Pohl/Schaeder – Bara/Oyen 4:6/3:6, Flipkens/Zaja – Minella/Zimmermann 6:3/5:7/6:10.