Tennis in der Corona-Krise Djokovic als Impfgegner: „Möchte nicht, dass mich jemand zwingt“

Von red/SID 

Tennisstar Novak Djokovic hat sich gegen mögliche Coronavirus-Impfungen ausgesprochen – sollten diese jedoch verpflichtend werden, müsse auch er darüber nachdenken.

Novak Djokovic will sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen. Foto: AP/Kamran Jebreili
Novak Djokovic will sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen. Foto: AP/Kamran Jebreili

Belgrad - Der Weltranglistenerste Novak Djokovic (32) hat sich gegen Coronavirus-Impfungen ausgesprochen, sollten diese für eine Rückkehr auf die Tennistour verpflichtend sein. „Ich persönlich bin gegen Impfungen. Ich möchte nicht, dass mich jemand zwingt, einen Impfstoff einzunehmen, um reisen zu können“, sagte der 17-malige Grand-Slam-Champion am Sonntagabend auf Facebook.

„Aber wenn es obligatorisch wird, was wird dann geschehen? Ich werde eine Entscheidung treffen müssen“, sagte der Serbe weiter: „Ich habe meine eigenen Gedanken zu der Angelegenheit, und ob sich diese Gedanken irgendwann ändern werden, weiß ich nicht.“ Noch gibt es jedoch keinen Impfstoff gegen das Coronavirus, zahlreiche Forscher rechnen damit erst im kommenden Jahr.

Tennistour unterbrochen

Die Tennistour ist offiziell bis 13. Juli unterbrochen. Djokovic glaubt jedoch nicht an einen Wiederbeginn vor September oder Oktober. „Die Saison wird offiziell wieder beginnen, wenn alle zu 100 Prozent sicher sind, dass die Menschen zurückkehren können, dass es kein Risiko gibt, dass die Menschen gegen das Virus resistent sind, und das braucht Zeit“, sagte der Serbe.