Tennis-Oberliga: TEV Rot-Weiß Fellbach Nicht gleich wieder nach unten
Das Tennis-Damenteam des TEV Rot-Weiß Fellbach startet nach dem Aufstieg im vergangenen Sommer am kommenden Sonntag, 10 Uhr, bei der STG Geroksruhe in die neue Oberliga-Saison.
Das Tennis-Damenteam des TEV Rot-Weiß Fellbach startet nach dem Aufstieg im vergangenen Sommer am kommenden Sonntag, 10 Uhr, bei der STG Geroksruhe in die neue Oberliga-Saison.
Für die Tennisspielerinnen des TEV Rot-Weiß Fellbach ist die vergangene Saison mit einer höchst angenehmen Überraschung zu Ende gegangen: Eigentlich hatten sie in der Verbandsliga nur einen soliden Mittelfeldplatz angestrebt und sich nach der Auftaktniederlage gegen den Verbund aus Aalen auch schon darauf eingestellt. Dann gelangen dem Team aber vier Siege in Folge und am letzten Spieltag auch noch ein 5:4-Auswärtssieg beim bis dato ungeschlagenen Tabellenführer STC Schwäbisch Hall. Der Titelgewinn war damit geschafft.
Damit sind die Fellbacherinnen wieder in der Oberliga angelangt, aus der sie nach dem Aufstieg vor vier Jahren nach einer Saison gleich wieder sang- und klanglos abgestiegen waren. Diesmal soll der Verbleib in der zweithöchsten Klasse im württembergischen Landesverband keine kurzfristige Angelegenheit werden: „Ein weiterer Aufstieg ist für uns kein Thema, aber in der Oberliga würden wir uns schon ganz gerne länger aufhalten. Auch wenn das Niveau hier deutlich höher ist als in der Verbandsliga“, sagt die TEV-Kapitänin Marina Seibold.
Ein kleiner Vorteil für den angestrebten Klassenverbleib ist die Tatsache, dass die Fellbacherinnen in die zweite Gruppe gesteckt wurden, in der es nur sechs Teams und nur einen Absteiger gibt. In der Parallelstaffel starten sieben Vereine, zwei davon müssen am Saisonende absteigen. „Unsere Gruppe ist allerdings, was die einzelnen Besetzungen der Teams betrifft, die schwierigere“, sagt Marina Seibold und verweist auf den Württembergliga-Absteiger STG Geroksruhe, bei dem am Sonntag um 10 Uhr die Runde startet. Oder auch auf die zweite Garde des TC Blau-Weiß Vaihingen/Rohr, die mit mehreren bundesligaerfahrenen Akteurinnen gespickt ist.
Auf eine externe deutsche Verpflichtung haben die Fellbacherinnen absichtlich verzichtet: „Wir spielen jetzt seit zwei Jahren in unveränderter Besetzung zusammen und wollten auch alle eigenen Spielerinnen für den Aufstieg belohnen“, sagt Marina Seibold, die allerdings Katharina Bopst (beruflich in die USA) als Abgang beklagt. Zusätzlich zur Stammformation wurden diesmal nicht nur drei, sondern sechs ausländische Profis auf die Meldeliste gesetzt, von denen allerdings nur bei dreien ein Einsatz im Verlauf der Saison realistisch ist. Kandidatinnen dafür sind die neu verpflichtete Engländerin Danielle Daley, die etablierte Französin Lea Cakarevic sowie Arina Vasilescu, die Gewinnerin von drei ITF-Weltranglistenturnieren. Die 28 Jahre alte Rumänin ist in Oberschwaben aufgewachsen und spielte in den vergangenen elf Jahren für den TC Ravensburg und den SSV 1846 Ulm.
Das Aufgebot des TEV Rot-Weiß Fellbach: 1. Arina Vasilescu, 2. Danielle Daley, 3. Lea Cakarevic, 4. Marina Seibold, 5. Pauline Petrick, 6. Katrina Dettinger, 7. Carina Ziegele, 8. Jennifer Pfäfflin, 9. Leah Seibold, 10. Cornelia Seibold.
Spieltage in der Oberliga: 11. Mai: STG Geroksruhe (auswärts); 25. Mai: TC Blau-Weiß Vaihingen/Rohr (zuhause); 29. Juni: TC Leonberg (zuhause); 13. Juli: Spfr. Schwendi (zuhause); 20. Juli: TC Bad Friedrichshall (auswärts). Beginn: 10 Uhr.