Tennis-Regionalliga Damen Niederlage und Sieg für die Sindelfingerinnen zum Auftakt

Maja Issler gewann in beiden Duellen ihre Einzel. Foto: TA VfL Sindelfingen

Die Tennis-Damen der TA VfL Sindelfingen erreichen aus dem ersten Doppelspieltag in der Regionalliga Südwest mit einem Sieg das selbstgesetzte Minimalziel.

Am Wochenende stand der erste Doppelspieltag für die Damen der TA VfL Sindelfingen an, die zu dieser Saison freiwillig von der 2. Bundesliga in die Regionalliga Südwest zurückgekehrt sind.

 

Als Marco Beetz, der Sportliche Leiter der Sindelfingerinnen, am Samstag die Aufstellung der Gastspielerinnen von TUS Neunkirchen sah, war klar: Bei fünf ausländischen Spielerinnen im Aufgebot würde es für das rein deutsche VfL-Team schwer werden. Die Niederlage von 2:7 empfand Beetz am Ende aber dennoch zu hoch. Durch ein 6:3 gegen TK Grün-Weiß Mannheim wurde am Sonntag dann aber wenigstens das für den Doppelspieltag angepeilte Minimalziel von einem Sieg erreicht.

TUS Neunkirchen stellt Spielerinnen aus sechs Nationen auf

Gegen die mit Spielerinnen aus sechs Nationen aufgelaufenen Damen aus Neunkirchen kam Sindelfingen einzig durch Kathleen Kanev im Spitzeneinzel gegen die Belgierin Caroline Daxhelet (6:1, 6:3) und durch Maja Issler gegen Laura Correia aus Luxemburg (6:3, 6:2) zu Punkten. Neuzugang Gwendolyn Fedel war gegen Martina Markov immerhin noch ein Satzgewinn vergönnt.

Auf den 2:4-Rückstand antwortete Sindelfingen mit einer Siebeneraufstellung im Doppel (Quersumme der Einzelpositionen). „Alle Spielerinnen hatten gut gekämpft, waren aber in den entscheidenden Momenten nicht abgeklärt genug. Das hat sich dann auch in den Doppeln gezeigt, in denen wir zu Beginn jeweils hoch geführt und teils auch den ersten Satz gewonnen haben, nur um dann alle drei Punkte zu verlieren“, hält Beetz fest. Das 2:7 fiel für ihn in Summer deutlich zu hoch aus.

Grün-Weiß Mannheim gilt als direkter Konkurrent

Am Folgetag bestand dadurch ein gewisser Druck, zählte man in der Spieltagplanung Grün-Weiß Mannheim zu jenen vier Gegnern, die geschlagen werden sollten, um den Klassenerhalt zu sichern. „Insofern freut es mich, dass alle Spielerinnen fokussiert waren und wir mit einer tolle Start-Ziel-Leistung das Soll erfüllt haben“, so Beetz.

Louanne Djafari, welche am Samstag noch viele leichte Fehler gemacht und nicht zu ihrem Spiel gefunden hatte, lieferte am Sonntag eine tadellose Leistung ab. Zusammen mit Siegen von Gwendolyn Fedel, Maja Issler und Natalie Drobny trug sie zu einer 4:2-Führung aus den Einzeln bei, durch Aufgabe eines Gästedoppels war dann der Tagessieg gesichert, am Ende hieß es 6:3.

Wie wird am Sonntag der BW Wiesbaden auflaufen?

An einem Pünktchen hatte auch Neuzugang Steffi Bachofer Anteil. „Sie hatte bei ihrem Debüt für uns auf Position 2 zwei schwierige Aufgaben, aber sie kann und wird sich in den nächsten Spielen sicher steigern“, ist sich Marco Beetz gewiss. Nach diesem Doppelspieltag kann er die Gruppe nun einigermaßen einschätzen und ist sich bewusst, dass sein Team am Sonntag auswärts beim BW Wiesbaden, der wie Neunkirchen ebenfalls mit zwei Siegen gestartet ist, eher der Underdog sein wird.

„Wenn sie auch uns mit vier Ausländerinnen empfangen, ist anzunehmen, dass sie aufsteigen wollen. Wenn nicht, könnten sie vielleicht Kosten sparen“, so Beetz, „chancenlos werden wir aber auf keinen Fall sein.“

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