Der VfL Sindelfingen startet freiwillig eine Klasse tiefer. Foto: IMAGO/U. J. Alexander
Die Tennis-Damen des VfL Sindelfingen ziehen sich aus der 2. Bundesliga zurück und starten künftig in der Regionalliga – mit einem rein deutschen Team und deutlich reduziertem Budget.
„Wir sind der Ansicht, dass wir sportlich gut in die Regionalliga Südwest passen und dort auch ohne die Unterstützung durch eigens an den Spieltagen anreisende Spielerinnen bestehen dürften“, erklärt Abteilungsleiter Marco Beetz.
Kathleen Kanev Foto: IMAGO/Norina Toenges
VfL Sindelfingen sieht sich in der Regionalliga gut aufgestellt
Von den zuletzt zwölf gemeldeten Topspielerinnen aus Argentinien, Tschechien, Griechenland sowie Deutschland ist nach dieser Zäsur einzig Kathleen Kanev geblieben. „Sie wird sich die Spitzenposition mit Ana Ceuca teilen“, so Beetz. Als Neuzugänge haben sich dafür die erfahrene Ranglistenspielerin Steffi Bachofer sowie Offensivspielerin Gwendolyn Fedel vom TC Hechingen dem VfL angeschlossen.
Sportlich sieht Beetz das Team stabil aufgestellt. Mit dem Abstiegskampf wolle man nichts zu tun haben, ein direkter Wiederaufstieg sei jedoch nicht das Ziel. „Dann hätten wir uns ja nicht eine Klasse herunterstufen lassen“, lächelt er.
VfL Sindelfingen erwartet zwei Heimspiele zum Auftakt
Zum Saisonauftakt stehen gleich zwei Heimspiele an: Am Samstag empfangen die Daimlerstädter den TuS Neunkirchen (11 Uhr), tags darauf folgt die Begegnung gegen Grün-Weiss Mannheim (Sonntag, 11 Uhr).