Terror in Halle Justizministerin bezeichnet Tat als rechtsextremistischen Terroranschlag

Von red/dpa 

Am Tag nach den tödlichen Schüssen von Halle hat Justizministerin Christine Lambrecht die Tat als rechtsextremistisch eingestuft. Der Generalbundesanwalt sagt, der Täter habe ein Massaker geplant.

Vor der Synagoge in Halle wurden Blumen und Trauerkerzen abgelegt. Foto: Jens Mayer/AP
Vor der Synagoge in Halle wurden Blumen und Trauerkerzen abgelegt. Foto: Jens Mayer/AP

Karlsruhe/Halle - Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) hat die Tat von Halle als „rechtsextremistischen Terroranschlag“ eines Einzeltäters bezeichnet. Der Schütze habe aus antisemitischen und rechtsextremistischen Gründen gehandelt, sagte sie am Donnerstag in Karlsruhe.

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Generalbundesanwalt Peter Frank bezeichnete die Tat von Halle als Terror: „Was wir gestern erlebt haben, war Terror“, sagte er am Donnerstag in Karlsruhe. Der Täter habe sich zum Ziel gesetzt, in der Synagoge ein Massaker anzurichten. Die Ermittler haben im Auto des mutmaßlichen Täters von Halle insgesamt vier Kilo Sprengstoff in zahlreichen Sprengvorrichtungen sichergestellt, berichtete Frank.