Theaterhaus Stuttgart Ein Krippenspiel mal anders

Von red 

Sieben Menschen, 30 Instrumente, Weihnachtslieder, Weihnachtskostüme, eine Weihnachtsgeschichte, Gesang und ein paar Volkstänze – das sind die Zutaten für dieses Krippenspiel der Moving Krippenspielers am 19. Dezember.

Die Moving Krippenspielers.  Foto: Gerhard Richter
Die Moving Krippenspielers. Foto: Gerhard Richter

Da ist der Name Programm. Balkan trifft Jazz trifft Schlager trifft Pop trifft Ska trifft Punk trifft Samba trifft Afro-Beat. Vieles ist da nicht vorhersehbar. Weder für die Konzertbesucher noch für die Ausführenden.

Natürlich gehört zu einem ordentlichen Krippenspiel auch eine Geschichte. Aber hat man die bekannten Weihnachts­lieder jemals schon so gehört? Mal kirchlich-sakral, mal als Punk dargeboten . . .

„Wahnsinn nach Noten“

Was einigen Jazzern, die weder musikalisch noch inhaltlich irgendwelche Grenzen kennen, alles einfalle, wenn sie den Ansatz „Die Kirche muss sich modernisieren“ verfolgten, grenze an „Wahnsinn nach Noten“, so eine begeisterte Kritikerin. Am 19. Dezember kann sich das Stuttgarter Publikum von diesem Wahnsinn einfangen, mitreißen und überzeugen lassen – im Theaterhaus ab 20.15 Uhr.

Die Moving Krippenspielers, das sind: Matthias Schriefl (Jesus, Bariton-Sax, Holz, viel Blech), Alex Morsey (Maria, Nasen­flöte, Trompete, Tuba, Bässe) Marcel Kolvenbach (Josef, Posaune, Schlagzeug), Michl Engl (Erzengl, Bassposaune, Euphonium, Tubas, zeitgenössischer Tanz), Simon Rummel (Heiliger Geist, Bratsche, Keyboard, Klavier, Melodica, zeitgenössischer Tanz), Claudia Schwab (Weihnachtsstern, Gesang, Geige, Flügelhorn, Flöte) sowie Bodek Janke (König Herodes, Esel, Tabla, Schlagzeug). Allein diese Aufzählung erzeugt schon eine Art Vorahnung.

Moving Krippenspielers: 19. Dezember, 20.15 Uhr, Theaterhaus, Tickets 07 11 / 4 02 07 20