Theo Curin Vierfach amputierter Schwimmer durchquert Titicacasee

Theo Curin will auf die Umweltverschmutzung aufmerksam machen. Foto: AFP/CARLOS MAMANI
Theo Curin will auf die Umweltverschmutzung aufmerksam machen. Foto: AFP/CARLOS MAMANI

Der vierfach amputierte Schwimmer Theo Curin hat sein 122 Kilometer langes Abenteuer quer durch den Titicacasee in Bolivien erfolgreich gemeistert.

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Berlin - Der vierfach amputierte Schwimmer Theo Curin hat den Titicacasee in Bolivien erfolgreich durchquert – an der Seite seiner französischen Landsleute Malia Metella (39) und Matthieu Witvoet (27). „Träume sind die Basis für alles. Das ist der Beweis dafür“, sagte der 21-Jährige. Das Trio teilte die 122 Kilometer unter sich auf. Wer nicht schwamm, konnte sich im Beiboot ausruhen und aufwärmen, etwas essen. 

Umweltverschmutzung im Titicacasee

Curin wollte mit der Aktion vor allem auf die Umweltverschmutzung im Titicacasee aufmerksam machen und zeigen, was der Mensch trotz eines gewaltigen Handicaps zu leisten im Stande ist. Curin musste im Alter von sechs Jahren nach einer Hirnhautentzündung ein Teil beider Arme und beider Beine amputiert werden.

Vor dem Start hatten die drei Franzosen noch den Segen eines örtlichen Amauta – einer weisen Person der indigenen Aymara-Gemeinschaft – bekommen, der sie auf ihrem Weg beschützen sollte. Der Titicacasee, ein Heiligtum der indigenen Völker Aymara und Quechua, ist stark verschmutzt, gleicht fast schon einer Müllkippe. Die Fische sterben, giftige Schwermetalle werden dort illegal hineingeleitet.

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