Thorsten Strotmann Zauberei hoch vier in Stuttgart

Von Gabriele Metsker 

Alles hat Thorsten Strotmann vor neun Jahren auf eine Karte gesetzt, als er die Einrichtung für das erste Close-up-Magie-Theater Deutschlands im Stuttgarter Römerkastell orderte. Inzwischen gibt es vier vollkommen unterschiedliche Shows.

Thorsten Strotmann präsentiert die Kunst des Gedankenlesens, verkettet ausgeliehene Eheringe und zaubert mit echten Fischen. Foto: Veranstalter
Thorsten Strotmann präsentiert die Kunst des Gedankenlesens, verkettet ausgeliehene Eheringe und zaubert mit echten Fischen. Foto: Veranstalter

„So, wie wir uns das vorstellten, gab es das bisher in ganz Europa nicht“, erzählt er. Kritische Kommentare nahm er nicht wahr. Außerdem, so bemerkt er schmunzelnd, hätte er ohnehin nicht darauf gehört: „Ich glaubte und glaube an meine Vision: von Stuttgart aus die Welt verzaubern!“

Schon nach nur drei Monaten trug sich das Theater komplett selbst. „Der Plan und meine Art, Zauberei zu präsentieren, funktionierten perfekt“, so Thorsten Strotmann.

Im kleinen Amphitheater, in dem er seit 2009 plaudert, zaubert und die Menschen mit großer Begeisterung auf die allercharmanteste Weise täuscht, sitzen die Zuschauer in der letzten Reihe noch immer näher am Geschehen als in anderen Zaubershows in der ersten.

Gerade das macht die Faszination der Close-up-Magie aus: Das Publikum kann dem Magier aus nächster Nähe auf die Finger schauen und begreift trotzdem nicht, was da gerade vor sich geht.

Gefüllte Sektgläser erscheinen aus dem Nichts

Inzwischen gibt es vier vollkommen unterschiedliche Shows mit einer Dauer von etwa zwei Stunden plus Pause sowie einen After-Work-Magic-Abend: ein Kurzprogramm von etwa 70 Minuten. „Hautnah I Magic Symphonies“ beinhaltet klassische Close-up-Zauberei in einer modernen Inszenierung. Gefüllte Sektgläser erscheinen aus dem Nichts. Das Gehirn wird humorvoll erklärt. Ein Salz- und ein Pfefferstreuer entwickeln sich zum Running Gag der Show und Spielkarten sortieren sich wie von Geisterhand.

In „Hautnah II Surreale Welten“ wird das Unmögliche zur Normalität. Thorsten Strotmann präsentiert die Kunst des Gedankenlesens, verkettet ausgeliehene Eheringe und zaubert mit echten Fischen. Wie kann es sein, dass ein geborgter Fingerring in einem Kokon aus einer Melone, einer Zitrone, einem Ei und einer Walnuss wieder erscheint? In „Hautnah III Jenseits des Fassbaren“ werden sie Dimensionen von Raum und Zeit infrage gestellt. So befinden sich plötzlich ausgeliehene Gegenstände an verschiedenen Stellen im Raum gleichzeitig.

„Hautnah IV Rätselhafte Spiele“ verblüfft mit Gedankenspielen, Beeinflussungen und mit einem Schrank, in dem es spukt. In dieser Show ist nichts dem Zufall überlassen. Die Zuschauer werden manipuliert, sie werden getäuscht, und es wird mit ihrer Wahrnehmung gespielt. Dabei wird das Publikum die ganze Zeit charmant und magisch unterhalten. Im Dezember wird täglich gespielt und es gibt spezielle Angebote über die Weihnachtszeit.

Tickets 07 11 / 57 71 52 90 oder www.strotmanns.com