Tierheim Stuttgart Drei Tiere sterben nach qualvollem Transport

Diese Hundewelpen wurden aus einem Transporter gerettet. Foto: Polizei 6 Bilder
Diese Hundewelpen wurden aus einem Transporter gerettet. Foto: Polizei

Die Polizei im Raum Stuttgart hat Dutzende Katzen- und Hundebabys aus einem Transporter gerettet – jetzt sind zwei Hunde und eine Katze im Stuttgarter Tierheim gestorben.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Stuttgart - Nach einem von der Polizei gestoppten Tiertransport aus der Slowakei sind zwei Katzen und ein Hund im Tierheim gestorben. Der Zustand der anderen Tiere sei weiter sehr kritisch, sagte die Leiterin des Stuttgarter Tierschutzvereins, Marion Wünn, am Freitag. „Besonders bei Welpen kann sich das schnell ändern. Die können heute Morgen noch fit und munter sein und heute Abend todkrank.“

Polizisten hatten am Dienstagabend auf der Autobahn bei Leonberg (Kreis Böblingen) mehr als 100 Hunde- und Katzenbabys aus einem slowakischen Transporter befreit. Im Laderaum waren sie bei einer Kontrolle entdeckt worden. Die Tiere sollten wohl nach Spanien gebracht werden. Derzeit laufen die Ermittlungen, ob mit dem Transport gegen das Tierschutzgesetz verstoßen wurde.

„Aus Osteuropa werden immer wieder viel zu junge Hunde- aber auch Katzenwelpen in einem schlechten Gesundheitszustand angeboten“, erklärte Agrarminister Peter Hauk. Wer diese Tiere kaufe, unterstütze illegalen Handel mit Hunde- und Katzenwelpen und damit auch die mit Zucht und Transport verbundene Qual der Tiere.




Unsere Empfehlung für Sie