Tierischer Jahresrückblick Von einsamen Schwänen und grimmigen Igeln

Flusspferde, Igel und Pinguine machten im Jahr 2016 Schlagzeilen. Foto: Wilhelma, Screenshot Facebook @AmazingIW, dpa
Flusspferde, Igel und Pinguine machten im Jahr 2016 Schlagzeilen. Foto: Wilhelma, Screenshot Facebook @AmazingIW, dpa

Flusspferd Hannibal stirbt in der Wilhelma, die Freundschaft zwischen einem Mann und einem Pinguin verzaubert die Welt und ein grimmiger Igel sorgt für gute Laune: das sind unsere liebsten, tierischen Schlagzeilen aus 2016.

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Stuttgart - 2016 ist viel passiert: Es gab Terroranschläge mit unzähligen Toten, Großbritannien stimmte für den Brexit und Donald Trump gewann die US-Wahl. Alle diese Themen werden im Gedächtnis bleiben, wenn man auf das vergangene Jahr zurückblickt.

Doch nicht nur Menschen schafften es 2016 in die Nachrichten – auch Hund, Katze oder Maus sind das ein oder andere Mal in unseren Berichten aufgetaucht. Ob diese Themen nun auch in die Geschichtsbücher eingehen, das kann wohl nur die Zeit zeigen. Trotzdem wollen wir an dieser Stelle einen Blick zurückwerfen auf die Schlagzeilen, die unsere gefiederten, pelzigen oder schuppigen Freunde im Jahr 2016 gemacht haben.

Dazu haben wir unsere liebsten Tiergeschichten der vergangenen zwölf Monate herausgesucht – natürlich absolut subjektiv.

Januar: Verirrtes Faultier in Ecuador von Autobahn gerettet

Faultiere sind ja nicht unbedingt für ihren Wagemut und ihre Abenteuerlust bekannt. Ein Exemplar aus Ecuador aber wollte der Welt im Januar offenbar beweisen, dass es mehr drauf hat, als nur gemütlich auf einem Baum abzuhängen: es wagte sich auf die Autobahn.

Die Aktion ging allerdings nach hinten los – das Tier musste von der Polizei gerettet werden.

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Februar: Marder legt Stromnetz in S-Nord lahm

Ein übereifriger Marder sorgte im Februar für Aufregung im Stuttgarter Norden. Wie die Polizei berichtet, kam das Tier am frühen Morgen des 11. Februar im Umspannwerk am Löwentor mit einem 110.000 Kilovolt-Transformator in Berührung.

Die Folge: Kurzschluss und Stromausfall in 3000 Haushalten. Für den Marder endete der Ausflug leider tödlich.

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März: Der süßeste Mini-Hund der Welt

Zum Wachhund würde sich der Star dieses kurzen Facebook-Videos zwar nicht eignen. Dafür hat der winzige Zwergspitz-Welpe – denn um einen solchen handelt es sich bei diesem flauschigen Mini-Hund – offenbar eine durchaus beachtliche Fan-Gemeinde im Netz.

Der Clip mit der Flauschkugel in der Hauptrolle, der Anfang März durchs Netz geht, wird mehr als zweieinhalb Millionen Mal angeklickt. Ganz schön beachtlich für so einen kleinen Hund.

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April: Esel-Nachwuchs in der Wilhelma

Sie trägt einen hochherrschaftlich klingenden Namen, die kleine Esel-Dame, die im April in der Wilhelma auf die Welt kam: „Galadrielle du Genet“.

Sie ist eine Poitou-Eselin und kann bis zu 450 Kilogramm schwer und 1,5 Meter groß werden. Doch dazu muss die Kleine noch tüchtig wachsen.

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Mai: Papagei Rosalinda kommt nach Karlsruhe

Der Karlsruher Zoo kann im Mai 2016 prominenten Zuwachs verzeichnen: Filmstar Rosalinda zieht ein. Der Papagei, der durch die Astrid-Lindgren-Verfilmung „Pippi in Taka-Tuka-Land“ bekannt wurde und eigentlich Douglas heißt, sollte in seiner Heimat Schweden eingeschläfert werden.

Doch das wollte man in Karlsruhe nicht hinnehmen und bot dem mit 49 Jahren schon sehr alten Vogel kurzerhand Obdach an. Seit Mai ist Rosalinda nun also zugezogene und hoffentlich glückliche Badenerin.

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Juni: Es orakelt bei der Fußball-EM

Elefanten, Hunde, Gürteltiere: Kurz vor der Fußball-EM im Juni 2016 tauchten plötzlich ganz viele tierische Orakel auf, die mit diversen Hilfsmitteln den Erfolg oder Misserfolg der teilnehmenden Teams prophezeien konnten. Ganz vorne mit dabei: unser Orakel Nika.

Die zehnjährige Hündin aus Stuttgart ist eine echte Fußball-Expertin – und die Protagonistin des Leberwurst-Orakels. Unterstützt wurde sie von Sportredakteur Tobias Schall. Vor dem Halbfinale gegen Frankreich tippte Nika auf einen Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

September: Dindim, der wohl treueste Pinguin der Welt

Es hört sich unglaublich an: Seit fünf Jahren schwimmt ein Pinguin jedes Jahr Tausende Kilometer von Patagonien nach Brasilien, um seinen besten Freund João Pereira de Souza zu besuchen. Er hatte das Tier im Jahr 2011 am Strand gefunden, das Gefieder mit Öl verklebt und verletzt. Der 73-Jährige nahm den Pinguin mit in sein Haus und pflegte ihn gesund.

Seitdem lässt es sich der Pinguin, der mittlerweile den Namen Dindim trägt, nicht nehmen, für mehrere Monate im Jahr zu seinem Retter zurückzukehren. Ihre ungewöhnliche Freundschaft machte im September Schlagzeilen.

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Oktober: Ein grimmiger Igel erobert die Herzen

Alle Igel sind süß, darüber braucht man eigentlich nicht zu diskutieren. Aber der kleine Kerl in diesem Video toppt alles. Deshalb hat er seinen Platz in unserem Jahresrückblick mehr als verdient – und sei es nur, um einem nach einem miesen Tag auf der Arbeit ein Lächeln auf das Gesicht zu zaubern.

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November: Der trauernde Schwan vom Römerkastell

Mitten auf einem Parkplatz im Stuttgarter Römerkastell saß am 17. November ein Schwan – einsam und allein. Wie sich herausstellte, war der Partner des Tieres dort verunglückt.

Trotz mehrfacher Umsiedelungsversuche kehrte der Schwan immer wieder zum Römerkastell zurück, obwohl er sich durch den vorbeirauschenden Verkehr dort großer Gefahr aussetzte. Sowas nennt sich wohl wahre Liebe.

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Dezember: Wilhelma-Legende Hannibal ist tot

Das Jahr 2016 endet mit einer traurigen Geschichte. Am 1. Dezember starb in der Wilhelma das älteste Flusspferd der Welt. Beim Bad sei Hannibal „eingeschlafen“, schrieb die Wilhelma in der Pressemitteilung.

Der „Rekorddickhäuter“ war im Jahr 1966 in Kopenhagen zur Welt gekommen und hatte seit 1967 in Stuttgart gelebt. Sechs seiner Nachkommen brachte Hannibals Partnerin Nelli auf die Welt. Sie starb bereits im Jahr 1995.

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