Tierquälerei in Brandenburg Polizei rettet lebende Ferkel aus Abfallcontainer

Die Kriminalpolizei ermittelt in dem Fall. (Symbolbild) Foto: dpa/Silas Stein
Die Kriminalpolizei ermittelt in dem Fall. (Symbolbild) Foto: dpa/Silas Stein

In Brandenburg rettet die Polizei zwei lebende Ferkel aus einem Abfallcontainer. Eine Zeugin hatte die Tiere in dem Behälter entdeckt und die Beamten verständigt.

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Premnitz, Brandenburg, Havel - Die Brandenburger Polizei hat am Sonntagnachmittag im Milower Land bei Premnitz (Landkreis Havelland) zwei lebende Ferkel aus einem Abfallcontainer einer Schweinemastanlage gerettet. Nach Angaben der Polizeidirektion West vom Montag hatte eine Zeugin die Beamten gerufen, weil sich in dem an der Straße abgestellten Behälter zwischen toten Tieren offenbar noch lebende Ferkel befanden. Die hinzugezogene Feuerwehr konnte daraufhin zwei noch lebende Tiere aus den Tonnen bergen. Ein weiteres, schwer verletztes Tier musste von einem Jäger getötet werden.

Die Polizei nahm nach eigenen Angaben die Personalien eines Verantwortlichen des Schweinemasttriebes und mehrerer anwesender Mitarbeiter auf und leitete ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein. Die Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen.

Das Veterinäramt des Landkreises Havelland prüfe derzeit Verstöße gegen Haltungs- und Tierkörperbeseitigungsvorschriften. Eine Mitarbeiterin des Veterinäramtes sei vor Ort gewesen und habe sich um den Verbleib der überlebenden Tiere gekümmert. Laut einem RBB-Bericht werden in der Mastanlage bei Bützer etwa 20.000 Schweine gehalten.




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