Kein Jubel bei den Tippkickern des TKC 71 Hirschlanden. Der Titelverteidiger musste sich trotz Heimvorteils mit Rang drei begnügen und auch im Pokalfinale unterlag der Gastgeber.
Die Tippkicker des TKC 71 Hirschlanden haben das Quadruple verpasst. Nach drei Bundesliga-Meistertiteln in Folge musste sich der TKC an diesem Wochenende trotz Heimvorteils in der Karl-Koch-Halle mit Rang drei begnügen. Die Mannschaft mit Max Daub, Florian Stähle, Harald Füßinger und Benjamin Buza unterlag im Halbfinale den Spandauer Filzteufeln überraschend mit 13:19.
„Schon das Ligaspiel war mit dem 17:15-Sieg für uns äußerst knapp. Heute war Spandau einfach griffiger und bei uns hatten einige nicht ihren besten Tag“, lautete die Erklärung von TKC-Sprecher Rainer Schlotz, der wegen einer Schulterverletzung nicht spielen konnte.
Im Finale standen die Filzteufel auf verlorenem Posten und unterlagen dem neuen deutschen Meister Gallus Frankfurt 11:21. Den Hessen gelang das Double: Durch ein 17:15 im Finale gegen den TKC 71 Hirschlanden verteidigten sie zudem den Titel im Pokal des Deutschen Tipp-Kick-Verbands (DKV). „Frankfurt hat beim Bundesligafinale alles in Grund und Boden gespielt und ist auf dieser Welle im Pokal weiter gesurft“, meinte Rainer Schlotz. Der Double-Erfolg der Frankfurter sei verdient. „Für uns war es schon ein kleiner Dämpfer“, räumte er ein.
Auf dem Weg ins Pokalfinale hatte TKC 71 Hirschlanden im Viertelfinale den TFB Drispenstedt 19:13 bezwungen und im Halbfinale den 1. TKC Kaiserslautern mit 18:14 geschlagen.