Tipps für den Radurlaub Zypern – ein Traum für Fahrradfahrer

Von Catherine Braumeister 

Mallorca, die Lieblingsinsel der Rennrad-Community, bekommt Konkurrenz: Zypern ist der neue leuchtende Stern am europäischen Fahrradhimmel. Warum es jährlich tausende Mountainbiker und Rennradfans auf die griechisch-türkische Mittelmeerinsel zieht, erfahren Sie hier.

Zypern ist wirklich ein Paradies. Schönere Ausblicke kann man sich auf einer Radtour kaum vorstellen.  Foto: Pixabay 5 Bilder
Zypern ist wirklich ein Paradies. Schönere Ausblicke kann man sich auf einer Radtour kaum vorstellen. Foto: Pixabay

Was macht Zypern für Radfahrer so unwiderstehlich?

Die schöne Mittelmeerinsel besticht Fahrradfahrer vor allem durch ihre Zuverlässigkeit in Punkto Wetter. Die Sonne scheint hier durchschnittlich 320 Tage im Jahr. Aber das ist nicht alles, was Zypern für viele so attraktiv macht. Auf der Insel herrscht wenig Verkehr und es ist für alle etwas dabei.

Ob Mountainbiker oder Rennrad-Liebhaber, Zypern bietet für beide ideales Terrain. Wer nun denkt auf Zypern kommen lediglich Adrenalinjunkies auf ihre Kosten, der irrt. Denn neben anspruchsvollen Routen, gibt es auch unzählige flache Wege, die für untrainierte Radfahrer bestens geeignet sind.

Neben dem Klima und den fabelhaften Strecken beeindruckt desweiteren Zyperns vielfältige Natur. Von türkisblauem Wasser, samt herrlichen Sandstränden, bis hin zu Steinstränden, umringt von tiefblauem Wasser, ist alles auf der Insel vertreten. Pinienwälder, atemberaubende Klippen, blumige Wiesen und Berge, wie der Mount Olympos, gehören ebenfalls zum einzigartigen Erscheinungsbild der Republik.

Auch die Kultur ist von Unterschieden geprägt. Während der Süden Zyperns zu Griechenland gehört, zählt der Norden zur Türkei. Starke Kontraste im Hinblick auf Architektur, Mentalität und das kulinarische Angebot werden hier geboten.

Spektakuläre Trails für Mountainbiker

Die drittgrößte Mittelmeerinsel ist für ihre großartigen Trails mit atemberaubender Aussicht bekannt. Weil es zudem auch noch unglaublich Spaß macht, Kette zu geben, haben wir noch zwei der schönsten Touren parat:

1. Bafra - Kumyali - Bafra

Insgesamt fährt man rund 45 Kilometer und ist 4,5 Stunden unterwegs. Auf-und Abstieg sind mit 243 Metern und 241 Metern in etwa gleich. Der Weg verläuft entlang der Küste und führt ins etwas höher gelegene Dörfchen Kumyali. Anschließend geht’s wieder zurück nach Bafra.

2. Nicosia - Mount - Olympos

Diese Tour ist mit 130 Kilometern deutlich länger. Daher braucht man hierfür auch knackige 19,5 Stunden. Der Aufstieg beträgt 3148 Meter und der Abstieg 3486 Meter.

Verkehrsarme Straßen für Rennradler

Aber Zypern ist nicht nur was für Mountainbikes. Auch Rennradfans kommen hier auf ihre Kosten. Die verkehrsarmen Straßen mit traumhaftem Ausblick und die gute Asphaltierung eignen sich ideal für anspruchsvolle Trainingsessions. Unsere zwei Tipps:

1. Panagia - Paphos

Man braucht rund drei Stunden, um diese 45 Kilometer lange Strecke zurückzulegen. Es geht mit einem Abstieg von 1145 Metern die meiste Zeit bergab. Der Aufstieg umfasst knapp 330 Meter.

2. Paphos - Agios Georgis Pegeia - Paphos

Die Distanz liegt bei dieser Strecke bei rund 50 Kilometer. Startpunkt ist das Amphora Hotel in Paphos. Hier fallen etwas weniger als vier Stunden Fahrt an, mit einem Aufstieg von 380 Metern und einem Abstieg von 370 Metern.

Worauf sollte man besonders achten?

Auf Zypern herrscht Linksverkehr. Die Straßen sind zwar wenig befahren, aber trotzdem fühlt sich das für die meisten ungewohnt an. Daher ist es ratsam, noch wachsamer als sonst zu fahren. Auch die Abfahrten einiger Single-Trails sind nicht ganz ohne. Wer es etwas sicherer mag, kann hier auf die asphaltierten Straßen ausweichen.

Wann ist die beste Zeit für das Abenteuer?

Im Sommer ist es definitiv zu heiß, um auf der Insel ordentlich in die Pedale zu treten. Am besten eignen sich daher die Monate zwischen November und Mai. Jetzt ist also der perfekte Zeitpunkt, um im Fahrradparadies Zypern ein spektakuläres Fahrradabenteuer zu erleben.

Powered by Radsport Mayer