Tipps für längere Touren Satteltasche packen - aber richtig

Von red 

Satteltasche packen – aber richtig! Wer sich auf eine längere Tour oder gar den Urlaub mit dem Fahrrad vorbereitet, sollte freilich wissen, welches Wetter zu erwarten ist und was für das spezielle Ziel eventuell Besonderes in die Satteltasche muss. Welche Dinge jedoch generell eingepackt werden sollten, dazu hätten wir ein paar Tipps.

Gut gepackt, ist halb gewonnen: in die Fahrradsatteltasche gehören unter anderem eine ... Foto: Shutterstock/Anetlanda 5 Bilder
Gut gepackt, ist halb gewonnen: in die Fahrradsatteltasche gehören unter anderem eine ... Foto: Shutterstock/Anetlanda

Multitool

Mit einem Multitool haben Radler die wichtigsten Werkzeuge wie Schraubenzieher oder Inbus immer dabei. Manche Tools bieten sogar eine kleine Taschenlampe.

Ersatzschlauch

Ein platter Reifen muss nicht das Ende einer Tour bedeuten, sofern ein Wechselschlauch mit eingepackt wurde. Welche Größe gebraucht wird, verrät die Bezeichnung auf dem Radmantel.

Flickzeug

Doch was tun, wenn der Ersatzschlauch bereits verbraucht und das Unglück in Form eines weiteren Plattens erneut zuschlägt? Dann ist die große Stunde des Flickzeugs gekommen. Die kleinen Plastikboxen nehmen nicht viel Platz weg in der Satteltasche und liefern speziellen Klebstoff, Schmirgelpapier und Flicken in verschiedenen Formen. Damit ist jedes Loch schnell versiegelt.

Reifenheber

Egal, ob ein Schlauch gewechselt oder ein Loch geflickt werden muss – Reifenheber gehören in jede Satteltasche. Sie machen eine einfache und sichere Demontage des Mantels möglich.

Luftpumpe

Luftpumpen sind ein Muss auf jeder Tour. Kleine Pumpen passen eventuell in die Tasche, ansonsten ab damit an den Rahmen des Fahrrads.

Lappen

Wer Hand ans Fahrrad legen muss, etwa weil die Kette abgesprungen oder ein Schlauch gewechselt werden soll, hat oft Dreck an den Fingern. Ein eingepackter Lappen sorgt schnell für ein sauberes Gefühl.

Pflaster

Ein großer Verbandskasten ist auf einer Radtour meistens unnötig. Pflaster sollten jedoch mit ins Gepäck. Kleinere Blessuren sind damit schnell gut versorgt.

Plastiktüte

Ein kleiner Kunststoffbeutel dient als Regenschutz für den Sattel oder auch als Mülltüte für kleinere Abfälle. Wer sportlich unterwegs bist, kann damit außerdem Ausweis oder EC-Karte wasserdicht in der Satteltasche verstauen.

Kleingeld

In kleineren Geschäften auf dem Land werden EC-Karten oder kontaktlose Bezahlmöglichkeiten mit dem Smartphone nicht immer akzeptiert. Daher: besser ein paar Euro Bargeld in der Fahrradtasche parat haben.

Rettungsdecke

Für den Notfall eine Rettungsdecke im Gepäck zu haben, kann nie schaden. Die Folie verhindert das Auskühlen nach einem Sturz oder bei einer längeren Reparatur. Zudem ist sie ein Leichtgewicht und lässt sich klein zusammenfalten.

Kettenschloss

Wem einmal die Kette beim Biken gerissen ist, der wird künftig sicher immer ein Kettenschloss dabeihaben. Damit kann die gerissene Kette geflickt und zumindest bis zur nächsten Werkstatt oder nach Hause geradelt werden. Zudem  gehört in Sattel- oder Trikottasche ein Kettennieter, um die kaputten Teile der Kette zu entfernen.

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