Beim Aktionstag gegen Schmerz am 2. Juni gibt der Chefanästhesist am Leonberger Krankenhaus wertvolle Hinweise, wie Kopfschmerzen bekämpft werden können.
Fast jeder Mensch kennt Kopfschmerzen. Manche leiden erheblich darunter, so stark, dass ihre Lebensqualität massiv eingeschränkt ist. Es gibt sehr verschiedene Kopfschmerzen. Sie können sich sowohl in ihrer Form aber auch durch Ursachen und Auslöser sehr unterscheiden.
Der diesjährige Aktionstag gegen Schmerz am 2. Juni steht unter dem Motto „Bewusstsein schaffen“. Bereits seit 2012 setzt sich die Deutsche Schmerzgesellschaft, mit mehr als 3600 Mitgliedern als größte wissenschaftliche Schmerzgesellschaft Europas, mit dem Aktionstag für eine bessere Versorgung von Schmerzpatienten ein. Ziel ist es, das Bewusstsein für die Herausforderungen der Schmerzbehandlung zu schärfen und auf Hilfsangebote aufmerksam zu machen.
Wie können Beschwerden behandelt werden?
Auch das Krankenhaus Leonberg beteiligt sich an der Aktion. Dr. Thomas Klein, der kommissarische Leiter der Klinik für Anästhesie und Schmerzexperte, informiert im Rahmen eines kostenfreien Vortragsabends praxisnah über die verschiedenen Formen von Kopfschmerzen, moderne Diagnosemöglichkeiten und aktuelle Therapieverfahren.
Der Referent erklärt, wann Kopfschmerzen harmlos sind und wann sie ärztlich abgeklärt werden sollten. Dabei geht er unter anderem auf Migräne, Spannungskopfschmerzen sowie seltenere Ursachen ein. Darüber hinaus zeigt er auf, wie Beschwerden gezielt behandelt werden können – von medikamentösen Therapien bis hin zu modernen schmerzmedizinischen Ansätzen.
Zeit in Leonberg für individuelle Fragen
Im Anschluss steht der Experte für Fragen zur Verfügung. Der mit Unterstützung des Fördervereins für das Krankenhaus Leonberg initiierte Vortrag findet am Dienstag, 2. Juni, um 19 Uhr im Krankenhaus Leonberg im Mehrzweckraum im Erdgeschoss statt.
Thomas Klein beteiligt sich zudem an der Hotline-Aktion der Initiative: Unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 18 18 120 können Betroffene am 2. Juni von 9 bis 18 Uhr anrufen, individuelle Fragen stellen und mit Schmerzexperten sprechen.