Tipps Region Stuttgart Sieben Fahrradtouren für Familien mit Kindern
Abwechslungsreiche Strecken fast ohne Höhenmeter: Mit diesen Touren macht der Fahrradausflug auch den Kindern Spaß. Sieben Tipps mit Karte, Einkehrmöglichkeiten und Bildern.
Abwechslungsreiche Strecken fast ohne Höhenmeter: Mit diesen Touren macht der Fahrradausflug auch den Kindern Spaß. Sieben Tipps mit Karte, Einkehrmöglichkeiten und Bildern.
Schöne Touren für Radfahrer gibt es unzählige rund um Stuttgart, doch welche kann ich meinen Kindern zumuten? Unsere Reporterinnen empfehlen diese sieben Fahrradtouren in der Region. Der Streckenverlauf wird auf Karten veranschaulicht. Beschrieben werden auch die Einkehrmöglichkeiten, Spielplätze und Sehenswürdigkeiten auf der Strecke. So gut vorbereitet kann die Erlebnis-Radtour beginnen!
Jede Menge Attraktionen unterwegs finden sich auf der Strecke zwischen Plochingen und Nürtingen entlang des Neckarradwegs. Direkt zu Beginn oder nach der Rückkehr kann man in Plochingen am Gartenschaugelände einen Halt machen, dort gibt es Spielplätze, Wiesen und einen großen Biergarten. Auf halber Strecke in Wendlingen findet sich eine Grillstelle mit Kiosk am Schäferhauser See. Und in Nürtingen-Neckarhausen kann man nach der Tour noch Abenteuergolf ausprobieren in der Golferei am Beutwangsee. Bei der Golferei ist ebenfalls ein Biergarten, eine Liegewiese, eine Grillstelle und ein Kiosk. Wer baden möchte, findet acht Kilometer weiter in Neckartailfingen am Aileswasensee einen gepflegten Badesee mit Restaurant. An warmen Tagen wird es dort allerdings schnell voll. Die Strecke von Plochingen nach Nürtingen ist etwa 18 Kilometer lang und hat nur 260 Höhenmeter. Die Rückfahrt kann entweder mit der Bahn zurückgelegt werden, Geübte können natürlich auch zurückradeln. Hier geht es zur Tour von Plochingen zum Beutwangsee.
Knapp zwölf Kilometer und weniger als 100 Höhenmeter umfasst der letzte Teil des Remsradwegs von Waiblingen nach Neckarrems. Man fährt dabei immer an der Rems entlang, die in diesem Teil besonders natürlich ist: an der Hegnacher Mühle und an einem Steinbruch vorbei sowie an Wehren. In Neckarrems kann man beim Biergarten Bootshaus am Hechtkopf einkehren. Wer die Strecke andersherum fährt, findet in Waiblingen mehrere Lokale und Eisdielen. Entweder kombiniert man die Tour mit öffentlichen Verkehrsmitteln; in Waiblingen fährt die S 3 und S 2, in Neckarrems ist der U-12-Halt Remseck nicht weit. Alternativ kann man von Neckarrems auch in Richtung Bad Cannstatt weiterradeln, an der Burgruine in Hofen vorbei sowie am Max-Eyth-See. Hier geht es zur Tour.
Spätestens seit der Remstal-Gartenschau lohnt sich eine Radtour entlang der Rems, denn der Radweg wurde damals ausgebaut und als Qualitätsradroute zertifiziert. Eine Idee ist es, mit der S-Bahn bis Schorndorf zu fahren und von dort remsabwärts zu rollen. Auch umgekehrt ist dies natürlich möglich. Der Vorteil: Der Weg ist beliebig abkürzbar, weil die ganzen Gemeinden bis Schorndorf an die S-Bahn angedockt sind. Unterwegs gibt es die Remsrenaturierung zu sehen, Abstecher zu Spielplätzen sind möglich, in Waiblingen lockt die Talaue mit Spielplätzen, Himmelsliegen und einem Biergarten. Von Schorndorf nach Waiblingen sind es an der Rems entlang rund 18 Kilometer, hier ist die Tour.
Der Glemsmühlenweg umfasst zwischen dem Leonberger Glemseck und Unterriexingen rund 40 Kilometer. Man muss aber nicht den ganzen Weg abfahren, sehr schön und quasi ohne Anstiege ist er auf rund 23 Kilometern zwischen Ditzingen und Oberriexingen. Unterwegs kommt man an der Nippenburg vorbei. Und man fährt immer wieder an der Glems vorbei, hat abwechselnd Sonne und Schatten – und auf halber Strecke in Schwieberdingen gibt es zwei Eisdielen: das Eiscafé Valerio und das Eiscafé Raffaele. Hier geht es zur Tour.
Die Familie will schnell raus aus der Stadt? Dann sollte man von Stuttgart nach Remseck radeln. Vom Stuttgarter Zentrum aus sind das rund 16 Kilometer, etwas ruhiger wird es ab Stuttgart-Münster. Die Strecke ist gut ausgeschildert und hat quasi keine Höhenmeter. Ein Stopp lässt sich rund um den Max-Eyth-See einlegen, dort ist auch das Weingut Zaißerei, wo an Wochenenden Wein, Sekt und Snacks verkauft werden. In unmittelbarer Nähe befindet sich zudem das Riverhouse, wo dienstags bis donnerstags von 12 bis 18 Uhr sowie freitags bis sonntags von 11 bis 19 Uhr Boote und Stand-up-Paddle-Boards verliehen werden. Der Kiosk dort verkauft an Wochenenden zwischen 11 und 19 Uhr Getränke und Snacks zum Mitnehmen. Hier geht es zur Tour.
Eher etwas für größere Kinder ist eine Tour durchs Siebenmühlental, denn dort ist es nicht ganz so flach wie am Neckar oder der Rems. Man kann von Böblingen, Waldenbuch oder Leinfelden-Echterdingen starten und hat auf der 34 Kilometer langen Runde etwa 300 Höhenmeter zu bewältigen. Dafür lockt eine Verschnaufpause in einer der Mühlen. Eine schöne Belohnung für Kinder ist ein Besuch in der Eselsmühle mit Eseln und Pferden sowie dem Café und Biergarten, in dem Bio-Produkte angeboten werden. Doch Vorsicht: An Wochenenden mit schönem Wetter kann es dort sehr voll werden. Alternativ empfehlen sich als Einkehrstopp die Mäulesmühle, die Schlösslesmühle sowie die Kochenmühle, die ebenfalls alle bewirtet sind, die Mäulesmühle mit Bioprodukten. Außerdem kann man einen Stopp bei Ritter Sport oder dem Museum Ritter in Waldenbuch einlegen. Hier geht es zur Tour.
Mit eine der schönsten Teilstrecken am Neckar ist entlang des Neckarbiotops Zugwiesen. In der naturnahen Auenlandschaft mit Blick auf die Steillagen kann man Tiere und Pflanzen unter und über Wasser beobachten. Um dort durchzuradeln, kann man beispielsweise von Ludwigsburg in Richtung Osten nach Poppenweiler radeln, dann am Neckar entlang nach Neckargröningen und von dort wieder nach Ludwigsburg. Rund 150 Höhenmeter gilt es zu bewältigen, die Strecke umfasst 17 Kilometer. Hier geht es zur Tour.