Tischtennis – Frauen Reichenbach löst Lichtenwald ab
Die Frauen des TV Reichenbach vertreten die Tischtennis-Region in der Verbandsliga. Die Tischtennisspielerinnen des TSV Lichtenwald gehen gleich zwei Ligen runter.
Die Frauen des TV Reichenbach vertreten die Tischtennis-Region in der Verbandsliga. Die Tischtennisspielerinnen des TSV Lichtenwald gehen gleich zwei Ligen runter.
Nach dem Abstieg des TSV Lichtenwald stellt der TV Reichenbach in der Verbandsliga das höchste Frauentischtennisteam der Region. Die Lichtenwalderinnen starten den Neuanfang in der Landesliga, wo sie unter anderem auf die TTF Neuhausen treffen.
Nach Platz fünf im Vorjahr gibt Reichenbachs Teamführerin Isabel Köngeter wieder den Klassenverbleib als Ziel aus. „Als Favoriten auf die Meisterschaft sehen wir SU Neckarsulm III – wenn die Neckarsulmerinnen in Bestbesetzung spielen, dürften sie einen Durchmarsch hinlegen“, glaubt Reichenbachs Routinierin und Spitzenspielerin, deren Team in unveränderter Besetzung an den Start geht.
Nach dem Abstieg aus der Verbandsoberliga entschied sich der TSV Lichtenwald, auch nicht in der Verbandsliga, sondern gleich zwei Ligen tiefer zu starten. „Wegen des Ausfalls unserer Nummer eins Kun Ma und veränderter Prioritäten im Team treten wir künftig mit einem Frauenteam an“, erklärt Abteilungsleiterin Sina Daubinger diesen Schritt und ergänzt: „Unsere jungen Spielerinnen stehen aktuell vor neuen Lebensabschnitten mit Studium, Arbeit und Familie – das lässt sich mit den vielen langen Fahrten in der Verbandsoberliga und der Verbandsliga nicht vereinbaren.“
Kun Ma steht zwar offiziell im Kader, fällt jedoch aus gesundheitlichen Gründen aus. Aber auch ohne sie stellen die Lichtenwalderinnen eines der stärksten Teams in der neuen Liga und werden vom Konkurrenten von den TTF Neuhausen zumindest auf dem Papier als Meisterschaftsfavorit gesehen. Für ihr eigenes Team, das in der vergangenen Saison knapp den Aufstieg verpasst hat, gibt Sophia Böhringer eine vordere Platzierung als Ziel aus. Den TTF dürften dabei vor allem ihre Ausgeglichenheit und Konstanz zum Vorteil gereichen.
Der TSV RSK Esslingen tritt auch in der nun beginnenden Spielzeit als einziges Team aus dem Bezirk Esslingen in der Gruppe drei der Landesklasse an. Bei sieben Teams gibt es hier jetzt auch wieder einen sportlichen Abstieg – den möchten Cora Mathe und Co. aber gerne vermeiden. Als Vierter der vergangenen Saison dürften die Chancen dafür gut stehen, personell haben die Esslingerinnen nur intern getauscht und gehen mit Kathrin Schnäbele-Janocha für Monika Weis in die neue Runde.