Die Tochter von Tom Cruise und Katie Holmes, Suri, hat es nicht leicht. Nicht bloß, dass sie die Scheidung ihrer Eltern verdauen muss. Ständig lauern ihr Paparazzi auf, vor denen sie sich verstecken muss. Armes Mädchen, findet unsere Kolumnistin Simone Höhn.
Hollywood - Blitzscheidung, reibungslose Übereinkunft beim Sorgerecht für die Tochter Suri – scheinbar vorbildlich vernünftig verhalten sich Tom Cruise und seine Exfrau Katie Holmes in diesen aufwühlenden Zeiten. Von wegen! Die sechsjährige Suri muss sich seit Wochen einen Spießrutenlauf mit den Paparazzi liefern, dass selbst dem unsensibelsten Klotz nicht verborgen bleiben kann, wie nervenzehrend das für das Mädchen sein muss.
Jeder noch so unwichtige „Promi“ schafft es, seinem Nachwuchs die Pressemeute vom Leib zu halten oder zumindest zu verfügen, dass die Kinder auf Fotos unkenntlich gemacht werden. Vorausgesetzt man legt Wert darauf. Nicht so die Eltern Cruise-Holmes. Im Gegenteil: Suri ist seit ihrer Geburt eines der meistfotografierten Promikinder. Ob mit rosa Spängchen im Haar oder in Minipumps – man betrachtet die Fotos stets mit gerunzelter Stirn.
Suri überall – den Fotografen gefällt’s
Die jüngsten Ereignisse stellen das bisherige Maß allerdings weit in den Schatten – und das kleine Mädchen noch mehr ins Rampenlicht. Suri mit Oma und Mama im Zoo, Suri mit Mama auf dem Weg in den Supermarkt, Suri und Mama beim Spaziergang im Regen. Bis zu 50 Paparazzi sollen sie laut „Focus.de“ in den vergangenen Wochen durch New York verfolgt haben. Ein aktuelles Foto in der „Bunten“ zeigt Suri auf Papas Arm im New Yorker Blitzlichtgewitter. „Sehr her, wie mich meine Kleine vermisst hat“, scheint Tom Cruise dabei in die Kameras zu grinsen.
Heftig und medienwirksam klammert sie sich an ihren Vater, diese Pose hat sie in letzter Zeit auch oft auf dem Arm ihrer Mutter eingenommen. Sie scheint sich vor den Fotografen verstecken zu wollen. Arme Suri. So normal ihr Leben nach der Scheidung aussehen soll, wie die Eltern stets beteuern, so schrecklich unnormal müssen sich diese Verfolgungsjagden für die Sechsjährige anfühlen.