Tonstudio und Muttermilch schließen Stuttgarter befürchten das Ende der Clubkultur

Von red 

Die Calwer Passage wird vergößert, dafür müssen gleich zwei Clubs der Theodor-Heuss-Straße weichen: Am 29. Juli ist es aus für Muttermilch und Tonstudio – so reagierte das Netz.

Dass Muttermilch und Tonstudio schließen müssen, sehen viele als Aus fürs Stutgarter Nachtleben. Foto: dpa
Dass Muttermilch und Tonstudio schließen müssen, sehen viele als Aus fürs Stutgarter Nachtleben. Foto: dpa

Stuttgart - Stuttgarts Nachtleben auf der Theodor-Heuss-Straße verändert sich: Die Clubs Muttermilch und Tonstudio schließen im Juli. Mehr als zehn Jahre lang haben sie das Treiben auf der Partymeile mitbestimmt, das ist nun vorbei. Grund dafür: Die Calwer Passage wird neu gebaut. Sie soll sich vom Rotebühlplatz bis zur Langen Straße erstrecken. Das Gebäude mit der Nummer 23 ist bereits verkauft und fällt dann dem Abrisshammer zum Opfer. Die beiden Clubs waren Anlaufstelle für alle, die House oder Hip Hop mögen, die tanzen, feiern, Party machen wollten. Entsprechend groß zeigte sich die Enttäuschung der User im Netz.

Wie Dominik Hildebrandt geht es einigen: Sie erinnern sich an die langen Partynächte zurück – und wollen die in der heißen Endphase der Clubs noch einmal wiederholen.

Doch die Schließung von Muttermilch und Tonstudio nehmen manche User zum Anlass, das Stuttgarter Nachtleben infrage zu stellen.

„Der beste Witz im Ländle“ ist für Nina Hermann das Stuttgarter Nachtleben. Das Aus der beiden Clubs ist nur ein Witz mehr.

Während einige Stammgäste das Ende ihrer Lieblingsclubs betrauern, sehen viele darin viel mehr als das – das Stuttgarter Partyleben wird kleiner.

Für Don Latino steht vieles andere im Mittelpunkt Stuttgarts, aber nicht die Partykultur.

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