Torhüter des VfB Stuttgart Der Poker um Gregor Kobel stockt

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Er will weiter für den VfB Stuttgart im Tor stehen, doch die Verhandlungen um die Ablösesumme gestalten sich schwierig. Deshalb nimmt der Fußball-Bundesligist Alternativen ins Visier.

Gregor Kobel will weiterhin das VfB-Tor hüten. Doch noch müssen sich die Stuttgarter mit seinem Stammverein 1899 Hoffenheim über eine Ablösesumme einigen. Foto: Baumann
Gregor Kobel will weiterhin das VfB-Tor hüten. Doch noch müssen sich die Stuttgarter mit seinem Stammverein 1899 Hoffenheim über eine Ablösesumme einigen. Foto: Baumann

Stuttgart - Die Verhandlungen verlaufen zäh. Das ist nicht außergewöhnlich im Fußballgeschäft, wenn auf beiden Seiten Manager mit klaren Vorstellungen sitzen: Hier Sven Mislintat vom VfB Stuttgart, dort Alexander Rosen von 1899 Hoffenheim. Sie pokern um die Ablösesumme für Gregor Kobel. Der Torhüter will zum VfB – und die Hoffenheimer wollen dafür fünf Millionen Euro sehen.

Doch Mislintat ist bei weitem nicht bereit, so viel Geld für einen Spieler zu überweisen, der nur noch über einen Vertrag bis 2021 verfügt. Weshalb ein neuer Alternativkandidat mit den Stuttgartern in Verbindung gebracht wird: Julian Pollersbeck vom Hamburger SV. Laut dem Fachmagazin „Kicker“ hat der VfB Kontakt zum Management des 25-Jährigen aufgenommen. Auch der frühere U-21-Nationalkeeper Pollersbeck verfügt noch über ein Arbeitspapier bis 2021, dürfte aber billiger zu haben sein als der 22-jährige Schweizer.

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Allerdings wird der Name Marvin Schwäbe von Bröndby IF öfters an der Mercedesstraße genannt als Pollersbeck. Der 25-Jährige steht bei dem dänischen Erstligisten noch ein Jahr unter Vertrag. Trotz der ungelösten Torwartfrage herrscht beim VfB Ruhe. Denn in Fabian Bredlow steht noch ein Schlussmann im Kader, der bereits Bundesligaspiele absolviert hat. Mislintat und der Trainer Pellegrino Matarazzo vertrauen ihm, wollen aber mit dem bislang von Hoffenheim ausgeliehenen Kobel weiterarbeiten.

Bewegung im Fall Waldemar Anton

Neu hinzukommen soll Waldemar Anton von Hannover 96. Leichte Bewegung wird von diesem Verhandlungstisch gemeldet. Allerdings ist auch hier Geduld gefragt, da rund um den 96-Boss Martin Kind immer mal neue Ablöseforderungen gestellt werden. Etwa drei Millionen Euro will der VfB für den Defensivmann ausgeben, um das Transferbudget von fünf Millionen Euro nicht zu sprengen.

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Intern soll Anton in Gesprächen bereits von Kind, dem Sportdirektor Gerhard Zuber und dem Trainer Kenan Kocac die Zusage erhalten haben, den Verein bei einer entsprechenden Zahlung verlassen zu können. Möglichst bis zum Trainingsauftakt am 3. August sollen die Personalien beim VfB geklärt sein, das Transferfenster ist aber noch viel länger geöffnet.




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