Toter am Bahnhof Endersbach Polizei veröffentlicht Zeugenaufruf

Die Polizei hat eine 50-köpfige Sonderkommission eingerichtet. Foto: SDMG/ Kohls 7 Bilder
Die Polizei hat eine 50-köpfige Sonderkommission eingerichtet. Foto: SDMG/ Kohls

Nach dem – vermutlich gewaltsamen – Tod eines Mannes am Bahnhof von Weinstadt-Endersbach ermittelt die Polizei. Bahnhofsbesucher oder Fahrgäste könnten etwas Verdächtiges beobachtet haben.

Rems-Murr: Phillip Weingand (wei)
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Weinstadt - Nach dem Fund eines toten Mannes in Weinstadt-Endersbach (Rems-Murr-Kreis) hat die Polizei mögliche Zeugen aufgerufen, sich zu melden – und nur einige weitere Details zu dem mutmaßlichen Verbrechen bekannt gegeben.

Demnach wurde die Polizei am Freitag gegen 5.30 Uhr darüber informiert, dass am Bahnsteig bei Gleis drei eine bewusstlose Person liege. Rettungskräfte und die Polizei konnten jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Polizei vermutet, dass der Mann durch „äußere Gewalteinwirkung“ ums Leben kam. Zum Alter und Hintergrund des Toten werden keine weiteren Angaben gemacht. „Die Identität des Mannes ist noch nicht zweifelsfrei geklärt“, so ein Polizeisprecher.

Die Tat am Bahnhof Endersbach soll sich am Morgen ereignet haben

Die Kriminalpolizei Waiblingen hat nun die Soko „Bahnhof“ eingerichtet, die derzeit mit etwa 50 Beamten die Ermittlungen zum Todesfall führt. In diesem Zusammenhang war am Freitagmorgen auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Um den Tod des Mannes aufzuklären, bitten die Ermittler um Hinweise, die unter der Telefonnummer 0 71 51/950 333 geschildert werden können.

Besonders Menschen, die am Abend des Donnerstags, 3. Juni, oder am frühen Morgen des Freitags, 4. Juni, etwas Verdächtiges bemerkt haben könnten, sind gefragt. Möglicherweise, so die Polizei in ihrer Mitteilung, hätten auch Fahrgäste der Regionalbahn, der S 2 oder der Linienbusse, die zwischen 4.30 und 5.30 am Gleis 3 unterwegs waren, etwas beobachtet. „Wir gehen davon aus, dass die Tat sich erst am Morgen ereignet hat“, so der Polizeisprecher. Der Zeugenaufruf sei aber recht weit gefasst, weil die Ermittler es für möglich halten, dass Beteiligte sich schon am Abend am Bahnhof aufgehalten haben.




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