Tour de Region Die Bilanz nach allen 12 Etappen

Von Susanne Janssen und Wolfgang Schulz-Braunschmidt 

Die zwölf Etappen der Tour de Region über fast 500 Kilometer und 7000 Höhenmeter haben eine enorme Resonanz bei den Lesern gefunden.

Nach der Tour ist vor der Tour – die StZ-Leser fahren natürlich weiter. Foto: Heiss
Nach der Tour ist vor der Tour – die StZ-Leser fahren natürlich weiter. Foto: Heiss
Stuttgart - Tausende von StZ-Lesern haben in den vergangenen zwei Wochen die detaillierten Karten für die insgesamt zwölf Etappen der StZ-Tour de Region heruntergeladen. Und zahlreiche Rückkehrer aus den Pfingstferien dürften diesen Schritt noch nachholen. Viele Radler waren bereits auf den von StZ sowie Verkehrs- und Tarifverbund (VVS) vorgeschlagenen Strecken durch die Region unterwegs - trotz des nicht immer radelfreundlichen Wetters.

"Dank der Tour habe ich viel über die Region gelernt", bekennt VVS-Geschäftsführer Horst Stammler. Der Tarifexperte war als Testfahrer auf der ersten Etappe von Stuttgart nach Herrenberg dabei. "Ich habe mir fest vorgenommen, auch alle übrigen Strecken zu radeln", sagt Stammler. Die Rundfahrt erfasse alle sehenswerten Landschaften rund um Stuttgart. Besonders schön findet der VVS-Manager, "dass alle zwölf Etappen von Bahnhof zu Bahnhof führen".

Auf den Online-Seiten der Stuttgarter Zeitung wurden die zwölf Etappenberichte bis Montag mehr als 34.000 Mal aufgerufen. Besonders groß war das Interesse an der ersten Etappe von Stuttgart nach Herrenberg. Auch die VVS-Planer Benjamin Pape und Volker Torlach haben Zahlen zur Resonanz auf die Tour de Region parat: "In unserem Radroutenplaner wurde die Etappen mehr als 4500 Mal aufgerufen", sagt Torlach. "Für mich war aber vor allem das Interesse an den GPS-Daten überraschend hoch." Offenbar setzten viele Freizeitradler auf ihren Touren ein Navigationsgerät ein.

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Gefreut haben sich die VVS-Planer auch über das deutlich gestiegene Interesse am Radroutenplaner für die Region: "In den vergangenen 14 Tagen wurden mehr als 10.000 individuelle Strecken berechnet", sagt Torlach. Die Experten wollen sich aber nicht auf diesen Lorbeeren ausruhen: "In Kürze wird der Radroutenplaner auch über einen Kalorienzähler und weitere Funktionen verfügen", kündigt Torlach an, der auch als Testfahrer dabei war. "Die Tour ist eine schöne Aktion und eine gute Werbung für einen umweltfreundlichen Verkehr."

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