Tour de Region: Etappe 7 Der schönste Teil der Strecke

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Es folgt die erste kleine Bergprüfung in Richtung des Weilers Voggenberg. Die Straße steigt leicht an, der Blick ins Tal und ein darüber kreisender Bussard entschädigt die Kinder. Kurz vor dem Weiler geht es nach rechts in den Rottalweg. Er ist der schönste Teil der Strecke mit vielen Ausblicken über die grüne Talaue, flankiert von einem Mühlbach. An der Klarahütte, die am Wegrand steht, könnte man anhalten. Doch Kenner fahren weiter: Am Hagerwaldsee vorbei, die Straße 100 Meter entlang bis zum Hüttenbühlsee. Ein Weg führt zum Etappenziel, der Hummelgautsche.

Ihren Namen hat die Sägemühle durch ihr besonderes Mahlwerk, immer am Pfingstmontag kann man es besichtigen. Daneben auf dem Grill- und Spielplatz lässt es sich gut pausieren: Lea und Ina balancieren über den Bach, dann spüren sie den Tieren nach. Auf der Weide stehen zwei Ziegen und Schafe.

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Nach der Pause ist etwas Ausdauer nötig. Die Gruppe fährt auf dem Weg über den Hagerwaldsee zurück und biegt dann nach rechts in den Burgholzweg ab, einen Aufstieg im Wald in Richtung Welzheim. Ina findet die Strecke jetzt sehr lang. Es hilft, Geschichten zu erzählen, Getränke anzubieten, vom Eis in Welzheim zu schwärmen. Oben auf der Hochebene öffnet sich der Wald, durch wogende Kornfelder sausen die Kinder hinab zum Burgholzhof. "Wie im Traumland", ruft Ina.

Nach der Abfahrt ins Leintal erreicht man Welzheim. Der Biergarten am Tannwald lockt mit schattigen Tischen unter Kastanien. Für die Großen gibt es Radler und Flammkuchen, für die Kleinen Bluna im Krug. Prost! Während sich die Kinder erfrischen, können die Großen die Rückfahrt planen. Entweder zum Welzheimer Bahnhof und von dort mit dem VVS-Ticket per Waldbus zum Zug. Oder direkt vom Tannwald mit den historischen Zügen der Schwäbischen Waldbahn nach Schorndorf. Hier gilt allerdings kein VVS-Tarif.

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