Tragischer Unfall auf A 81 Ein Schwerverletzter und drei verletzte Kinder

Von red 

Weil sie zu schnell fuhr, hat eine 21-Jährige am Samstag auf der A 81 bei Mundelsheim einen schlimmen Verkehrsunfall verursacht, bei dem sechs Personen verletzt worden sind. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse zum Unfallhergang.

Bei einem schlimmen Verkehrsunfall auf der A 81 musste am Samstagnachmittag eine lebensgefährlich verletzte Person mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. (Symbolbild) Foto: DRF-Luftrettung
Bei einem schlimmen Verkehrsunfall auf der A 81 musste am Samstagnachmittag eine lebensgefährlich verletzte Person mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. (Symbolbild) Foto: DRF-Luftrettung

Mundelsheim - Am Samstagnachmittag hat sich auf der Autobahn 81 bei Mundelsheim (Kreis Ludwigsburg) ein schlimmer Verkehrsunfall zugetragen (wir berichteten).

Wie die Polizei mitteilt, wollte eine 21-Jährige gegen 15 Uhr mit ihrem Opel an der Autobahnanschlussstelle Mundelsheim in Richtung Stuttgart auf die A 81 auffahren. Offenbar war die junge Frau zu schnell unterwegs, denn ihr Wagen schleuderte beim Auffahren nach links und geriet dabei auf die Durchgangsfahrbahn. Genau in diesem Augenblick war dort ein 38-Jähriger mit seinem VW unterwegs, der zwar noch versuchte auszuweichen, aber eine Kollision nicht mehr verhindern konnte.

Der VW prallte mit einer solchen Wucht gegen die Beifahrertür des Opels der 21-Jährigen, sodass sich der 29-jährige Beifahrer im Opel lebensgefährliche Verletzungen zuzog. Sowohl die Unfallverursacherin als auch die 37-jährige Beifahrerin des VW sowie deren Kinder im Alter von sechs, zehn und elf Jahren wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

Während die Leichtverletzten von einem Notarzt und drei Rettungsfahrzeugen zur ambulanten Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden, musste der schwerverletzte 29-Jährige mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden.

Zur Bergung der Unfallstelle war die Feuerwehr mit 19 Einsatzkräften vor Ort. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Fahrbahn in Richtung Stuttgart für rund eine Stunde voll gesperrt werden. Dadurch entwickelte sich ein Stau von rund neun Kilometern.

Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 6000 Euro geschätzt.