Tragisches Unglück in Schwäbisch Gmünd Dreijähriges Kindergartenkind offenbar in der Rems ertrunken

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Ein Dreijähriger ist mit seiner Kindergartengruppe auf einem Spielplatz, als er plötzlich verschwindet und in Richtung Remsufer geht. Kurze Zeit später wird der Junge leblos im Wasser gefunden.

Für den Jungen kam jede Hilfe zu spät. (Symbolbild) Foto: dpa/Patrick Seeger
Für den Jungen kam jede Hilfe zu spät. (Symbolbild) Foto: dpa/Patrick Seeger

Schwäbisch Gmünd - Ein drei Jahre alter Junge ist am Montagmittag in der Rems in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) vermutlich ertrunken. Nach Angaben der Polizei war das Kind zusammen mit seiner Kindergartengruppe auf einem Spielplatz, der sich am Ufer der Rems befindet. Der Junge habe sich unbemerkt von der Gruppe entfernt und sich wohl in Richtung Ufer begeben, teilte ein Polizeisprecher am Abend mit. Auf dem Spielplatz seien 19 Kindergartenkinder und drei Aufsichtspersonen gewesen, sagte ein Sprecher der Stadt Schwäbisch Gmünd am Abend.

Nachdem das Fehlen des Jungen bemerkt wurde, sei sofort eine Suche eingeleitet worden. Schließlich habe man das leblose Kind im Wasser liegend gefunden. Der Junge starb später im Krankenhaus. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen zu den genaueren Umständen des Unglücks. Die Staatsanwaltschaft ordnete zur Klärung der Todesursache eine Obduktion an.

Team des Kindergartens bekommt professionelle Hilfe

Der Erste Bürgermeister von Schwäbisch Gmünd, Joachim Bläse, zeigte sich über den tragischen Todesfall fassungslos und bestürzt: „Unsere Gedanken sind jetzt bei den Eltern und der Familie des Kindes.“ Auch das Team des Kindergartens werde nun - auch mit professioneller Hilfe - begleitet und unterstützt.

Die Betreuung im Kindergarten werde am Dienstag weitergeführt, sagte ein Sprecher der Stadt. Gerade in einer solchen schwierigen Situation sei es für die Kinder in den Gruppen wichtig, in einer gewohnten Umgebung von vertrauten Erzieherinnen und Erziehern betreut zu werden. „Dabei werden zusätzliche Fachkräfte die Arbeit in den nächsten Tagen unterstützen.“ Am Dienstag sollen außerdem alle Eltern zu einem Treffen mit einem Kinder- und Jugendpsychologen zusammenkommen.