Stuttgart - Das Trainerkarussell in der Fußball-Bundesliga bleibt voll in Fahrt. Nachdem klar ist, dass Hansi Flick den FC Bayern am Saisonende verlassen will, haben die Münchner nun bei RB Leipzig angefragt: Sie wollen Julian Nagelsmann als künftigen Chefcoach verpflichten. Eine Ablösesumme von 30 Millionen Euro soll dabei im Gespräch sein. Dadurch dreht sich alles weiter.
Als Nachfolger bei den Sachsen werden bereits Jesse Marsch und Oliver Glasner gehandelt. Der US-Amerikaner Marsch betreut aktuell Red Bull Salzburg und hat sich bereits in Stellung gebracht. Der Österreicher Glasner hat den VfL Wolfsburg neu geformt und kämpft mit den Niedersachsen um die Qualifikation für die Champions League. Auch Pellegrino Matarazzo wird im Zusammenhang mit den Leipzigern (und anderen Clubs) immer mal wieder genannt. Denn der Trainer des VfB Stuttgart hat in seiner Premierensaison in der Eliteklasse ebenfalls auf sich aufmerksam gemacht.
Nach Informationen unserer Redaktion verfügt Matarazzo nach Abschluss dieser Saison jedoch über keine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag. Erst in den folgenden Jahren kann er herausgekauft werden. Somit hätte der VfB das Heft des Handelns in der Hand. Matarazzos Arbeitspapier ist bis 2024 datiert und wurde erst im Februar vorzeitig um zwei Jahre verlängert. Der VfB hat vor, mit dem 43-Jährigen langfristig zu arbeiten – und der Italoamerikaner identifiziert sich voll mit dem Stuttgarter Projekt, eine junge Mannschaft aufzubauen.