Trainer wird bester Spieler A-Junioren der SV Böblingen Dritter bei Haiterbacher Hallenfußball-Turnier

, aktualisiert am 19.01.2026 - 07:28 Uhr
Mannschaftskasse mit 100 Euro aufgefüllt: Neben sieben Youngsters spielten bei der SV Böblingen auch Coach Daniel Fredel (hinten li.) und Co-Trainer Daniel Cavara (hinten re.) mit. Foto: privat

Der Trainer kickte mit, der Co-Trainer stellte sich ins Tor – das und die eigene Spiellaune bildeten das Erfolgsrezept der U19 der SV Böblingen beim Hallenfußball-Turnier in Haiterbach.

Die U19-Fußballer der SV Böblingen haben sich den dritten Rang beim Hallenturnier in Haiterbach gekrallt und die Mannschaftskasse damit um 100 Euro aufgefüllt. Einem unglücklichen Aus im Halbfinale gegen den Gastgeber und späteren Gesamtsieger folgte noch ein Ausrufezeichen im Spiel um Platz drei.

 

Neun Mann standen im SVB-Kader. Neben sieben A-Junioren trat auch Coach Daniel Fredel gegen das runde Leder, und Co-Trainer Daniel Cavara, dessen Elternhaus in Haiterbach steht, wollte ebenfalls auflaufen und stellte sich zwischen die Pfosten.

SV Böblingen scheitert im Turnier-Halbfinale am TSV Haiterbach

„Mit den letzten Turnieren waren wir nicht so happy gewesen“, ließ Fredel durchblicken. Bevor er den ganzen Tag sitzend auf der harten Bank verbringt, kickte er lieber selbst mit. „Dann habe ich auch was davon“, schmunzelte er. Die ordnende Hand des früheren Futsal-Nationalspielers war dabei mehr als nur ein positiver Nebeneffekt.

In der Vorrunde gab es für die Böblinger drei Siege, nämlich ein 5:2 gegen den TSV Haiterbach II, ein 8:0 gegen den VfR Beihingen und ein 2:1 gegen die SG Talheim. „Da ist der Ball gut gelaufen“, freute sich Fredel. Hinzu kamen für den Gruppensieger mit dem 4:4 gegen den Türk SV Herrenberg II und dem 2:2 gegen die SF Salzstetten zwei Unentschieden, „weil wir in diesen beiden Spielen Larifari mit den Chancen und dem Verteidigen umgegangen sind“, räumte der Übungsleiter ein.

Das Team bekam einen Pokal für den dritten Platz (li.), eine kleine Trophäe erhielt auch Daniel Fredel persönlich als bester Spieler des Turniers. Foto: privat

Das 5:2 im Viertelfinale gegen den 1. FC Egenhausen war eine ganz souveräne Angelegenheit, im Halbfinale ging es dann gegen Gastgeber TSV Haiterbach, der in Topbesetzung angetreten war. „Das war die stärkste Mannschaft des Turniers“, nickte Fredel anerkennend.

Seine Youngsters und er führten sogar mit 1:0, fabrizierten aber einmal einen verheerenden Ballverlust und pennten darüber hinaus einmal. Beim Zwischenstand von 1:2 hatte die SVB kurz vor Schluss Pech, als ein Schuss am Pfosten landete. Es wäre der Ausgleich gewesen, doch stattdessen sorgte ein Konter wenig später für das 1:3.

Im Spiel um Platz drei „waren wir nochmal richtig gut drin“, meinte Daniel Fredel zufrieden zum überdeutlichen 8:2-Erfolg gegen die SpVgg Schwandorf. Er selbst bekam noch einen kleinen Pokal als bester Spieler des Turniers überreicht, seine Jungs Jon Salih und Alexander Paurevic waren zudem in der Torschützenliste ganz weit vorne mit dabei.

Turniersieger wurden die Hausherren vom TSV Haiterbach, die sich im Endspiel mit 9:8 nach Neunmeterschießen gegen den VfL Nagold durchsetzten, der mit einer Mischung aus erster, zweiter und U19-Mannschaft angetreten war.

Aus dem Kreis Böblingen war außer der SVB-U19 auch der Türk SV Herrenberg II dabei. In der Vorrunde verlor dieser nur gegen die SF Salzstetten (1:2). Darüber hinaus gab es Siege gegen den VfR Beihingen (4:0), den TSV Haiterbach II (4:1) und die SG Talheim (1:0) sowie das 4:4 gegen die Böblinger. Im Viertelfinale war beim 1:5 gegen die SpVgg Oberschwandorf dann allerdings Endstation.

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