Der ehemalige VfB-Spieler Kevin Kuranyi hat sich zur möglichen Verpflichtung von Bruno Labbadia geäußert. Es sei „keine innovative Lösung“ Labbadia als Trainer zu holen, so der frühere Angreifer.

Nach der Trennung des VfB Stuttgart von Sportdirektor Sven Mislintat in dieser Woche werden Bruno Labbadia als neuer Trainer und für den Posten des Sportdirektors Fabian Wohlgemuth, aktuell noch Geschäftsführer beim SC Paderborn, mit dem schwäbischen Fußball-Bundesligisten in Verbindung gebracht. Der ehemalige VfB-Spieler Kevin Kuranyi hat sich nun zu dieser Entwicklung geäußert.

Der frühere Angreifer ist skeptisch, wie er gegenüber der Deutschen Presse-Agentur am Freitag zum Ausdruck brachte. „Nach den letzten Monaten ist der Schritt verständlich. Falls es stimmt, dass Bruno Labbadia nach Stuttgart zurückkommen wird, wäre das natürlich keine innovative Lösung“, so Kuranyi. Ergänzte allerdings: „Aber wenn er sechs Spiele in Folge gewinnt, dann war es die richtige Wahl. Das kann gut gehen. Aber jemanden ohne VfB-Vergangenheit könnte ich mir auch vorstellen.“

Durch die Entscheidungen der vergangenen Monate - zunächst hatte Pellegrino Matarazzo seinen Job als Coach verloren und wenig später Mislintat sich verabschiedet - sei Unruhe hereingekommen, sagte Kuranyi. Jetzt sieht der 40-Jährige den Stuttgarter Vorstandschef Alexander Wehrle in der Pflicht. „Er ist mit seinen Ideen gekommen und hat jetzt die Chance, umzustrukturieren. Am Ende geht es um Erfolg“, sagte Kuranyi. Er traut seinem Ex-Klub den Klassenverbleib zu. „Sie haben den einen oder anderen Punkt liegengelassen, aber noch ist alles drin“, sagte er.