Trainerwechsel im Handball Ladislav Goga wird Coach von Leonberg/Eltingen
Der Slowake Ladislav Goga verlässt die HSG Ostfildern II, aber erst am Ende der Saison.
Der Slowake Ladislav Goga verlässt die HSG Ostfildern II, aber erst am Ende der Saison.
Ein Handschlag genügt. Wer mit dem Sportsmann Ladislav Goga einen Vertrag abschließt, braucht weder Kugelschreiber noch Papier und erst recht keinen Rechtsberater. „Ich stehe zu meinem Wort“, betont der 47-Jährige. Bislang hat der Mann noch nichts beim SV Leonberg/Eltingen unterzeichnet, aber es herrscht die beiderseitige Überzeugung, dass Goga in der kommenden Saison die Oberliga-Handballer des Clubs als Cheftrainer übernehmen wird. „Ich freue mich auf diese Aufgabe“, sagt der Goga, der in Neuhausen wohnt, und noch die zweite Mannschaft der HSG Ostfildern in der Bezirksoberliga trainiert. Gut für die HSG: Leonberg/Eltingen würde Goga gerne schon im Januar holen, weil dort Zoran Stavreski zurückgetreten war und Rafet Oral als Interimscoach übernahm, aber auch die A-Junioren des SV Kornwestheim betreut und damit viel beschäftigt ist. „Ich stehe bei meinem alten Verein im Wort“, stellt Goga klar, „und dazu stehe ich. Deshalb ist ein vorzeitiger Wechsel für mich ausgeschlossen.“ Zunächst hatte beim SV Kapitän Christoph Hönig die Einheiten übernommen – auch für ihn war das nicht ganz einfach, weil er auch Coach der Oberliga-Frauen des TSV Denkendorf ist.
Der Name Goga war bestens bekannt beim SV. Denn der Slowake, der sechs Länderspiele für sein Heimatland bestritten hat, trug vor neun Jahren das Trikot der SG Leonberg/Eltingen. Er spielte zuvor unter anderem für den ASV Hamm/Westfalen in der 2. Bundesliga, den TV Plochingen und den HC Wernau. Schließlich landete der Slowake bei der HSG Ostfildern. Dort übernahm er als Trainer die zweite Männermannschaft und die A-Junioren der JANO Filder, wo sein Sohn Sebastian derzeit spielt. Im Sommer macht er den nächsten Schritt in die Oberliga. Aber nicht vorher.