Beim Trainingsauftakt des VfB Stuttgart hat sich Trainer Pellegrino Matarazzo zu diversen Themen geäußert. Wir geben einen Überblick.

Digital Unit: Philipp Maisel (pma)

Rund 400 Fans hatten am Montagnachmittag den Weg auf den „Einser“, den Trainingsplatz eins am Clubgelände gefunden, um dem Trainingsauftakt des VfB Stuttgart beizuwohnen. Trainer Pellegrino Matarazzo stellte sich im Nachgang der gut 90-minütigen Einheit den Fragen der Pressevertreter und nahm zu einigen Themen Stellung. Ein Auszug seiner wichtigsten Aussagen.

Pellegrino Matarazzo über die zwei „Neuzugänge“ Mohamed Sankoh und Silas Katompa Mvumpa:

Man hat gesehen, dass es der erste Trainingstag für die beiden war. Sie brauchen noch Öl im Motor, sind längere Zeit nicht in Spielformen gewesen. Das ist aber normal. Sie werden von Tag zu Tag besser und präziser in ihren Abläufen werden. Ich sehe beide als sehr bereit an, in die Saisonvorbereitung zu starten.

Pellegrino Matarazzo über den emotionalen Boost, den Mannschaft, Club und Umfeld durch den Last-Minute-Klassenerhalt erhalten haben:

Das ist nicht irgendwas, was man künstlich herstellen kann. Das ist etwas, das natürlich durch die Erfahrung entsteht, die wir gemeinsam erlebt haben. Diese verkorkste Saison, die wir zum Schluss außergewöhnlich gemeistert haben: Das schweißt einen zusammen. Es geht jetzt darum, weiter zu arbeiten und nicht weniger zu machen. Dann wird uns dieser Geist einen Push geben.

Pellegrino Matarazzo über die Entwicklung mit der Mannschaft:

Man macht jede Saison etwas anders. Es geht um ein neues Bewusstsein und darum, eine Führungsstruktur zu festigen und gemeinsame Werte weiterhin zu leben. Wenn das vorhanden ist und alle Spieler bereit sind, alles für die Mannschaft zu investieren, dann ist immer Raum für die individuelle Entwicklung. Diese Balance wollen wir ausarbeiten. Es gibt auch ein athletisches Thema, dass wir haben. Und nach jeder Saison gibt es taktische Anpassungen. Das ist normal, weil sich der Fußball immer weiterentwickelt.

Pellegrino Matarazzo über seinen Umgang mit dem Team:

Man hat immer einen Leistungsdruck und den Anspruch, bestmöglich zu performen. Das ist eine Frage der Haltung, mit der man in eine Saison oder in ein Spiel geht. Die letzte Saison hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, frühzeitig die Punkte zu holen. Ich will das selbst ausstrahlen und vorleben. Wenn es anfängt, aus dem Ruder zu laufen, will ich das im Keim zu ersticken. Dieses Gefühl, diese Haltung, will ich auf die Spieler übertragen.

Am 9. Juli reist der VfB ins Allgäu für ein Trainingslager. Den Überblick aller Vorbereitungstermine gibt es hier.