Trainingsstart der Fußballer Der TSV Heimerdingen geht ohne Neuzugang in die Rückrunde

Kaltstart beim TSV Heimerdingen: Beim Trainingsauftakt der Fußballer am Dienstagabend herrschten frostige Temperaturen. Foto: Simon Granville

Der Landesligist steigt in die Vorbereitung ein. Dem Abgang von Marc Geist stehen keine Neuzugänge gegenüber – obwohl Trainer Markus Koch Verstärkungen gesucht hat.

Sport: Jürgen Kemmner (jük)

Beim TSV Heimerdingen hat das Fußball-Jahr 2026 am Dienstagabend mit der Vorbereitung auf die Rückrunde in der Landesliga begonnen: Trainer Markus Koch begrüßte 22 Spieler auf dem Sportplatz an der Weissacher Straße.

 

„Wir wollten spielerisch wieder reinkommen“, sagt der Coach, „deshalb haben wir viel mit dem Ball am Fuß gemacht.“ Nach dem Auftakt mit einigen Übungen folgte ein Trainingsspiel, allerdings „mussten wir ein bisschen aufpassen, weil die Temperaturen angezogen haben und der Platz härter und rutschig wurde.“

Lars Ruckh ist noch in der Warteschleife

Die erste Einheit des Jahres lief ohne Probleme ab, mit im Pulk der Spieler waren auch die zuletzt angeschlagenen Martin Kuchtanin und Filip Milos – sie spulten das gesamte Programm mit dem Team ab. Routinier Lars Ruckh kuriert seinen Kreuzbandriss, den er sich vor gut einem Jahr zugezogen hatte, noch aus, der 36-Jährige war zwar mit dabei, doch der Stürmer trainierte noch ohne Ball. „Er hat demnächst eine Untersuchung“, erzählte Markus Koch, „wenn der Arzt dann grünes Licht gibt, steigt er wieder richtig ein.“

Trainer Markus Koch (vo.) gibt erste Anweisungen. Foto: Simon Granville

Die Heimerdinger hoffen auf die baldige Rückkehr von Ruckh ins Team, auch weil der Club in der Winterpause Offensivspieler Marc Geist als Abgang verzeichnen musste. Er hatte den TSV-Bossen mitgeteilt, er würde sich bei einem neuen Verein mehr Spielzeit erhoffen und wolle sich einem Bezirksligisten anschließen – nicht nur bei Koch war die Verwunderung immens, als bekannt wurde, dass Landesliga-Spitzenreiter und Nachbar SKV Rutesheim der aufnehmende Club ist.

Für die Offensive (32 Tore in 16 Spielen) hätte der Coach gerne einen Neuzugang verpflichtet, die Scouts hielten Ausschau nach einem kreativen Mittelfeldmann sowie einem schnellen Außenspieler – allerdings wurden sie auf dem Wintermarkt nicht fündig. Koch kann damit leben und sagte: „Ich bin nicht unbedingt ein Freund von Fluktuation im Kader. Es hat auch etwas mit Vertrauen zu tun, wenn man die Saison mit dem Kader durchzieht, mit dem man im Sommer ins Rennen gegangen ist.“

Die Freundschaft zum Ball wird erneuert: Zum Abschluss der ersten Einheit des Jahres gab es noch ein Trainingsspiel. Foto: Simon Granville

Das Programm bis zum Saisonstart am 6. März beim Aufstiegskandidaten FV Löchgau ist mit drei Trainingseinheiten plus einem Testspiel durchgetaktet – für den Verbandsliga-Absteiger geht es darum, die Lücke zu den Abstiegsrängen zu vergrößern und nicht in zwei Spielzeiten in Folge abzusteigen

Das Testspielprogramm des TSV Heimerdingen bis zum Rundenstart: SV Germania Bietigheim (25.1./14 Uhr/auswärts), SG Sonnenhof Großaspach (7.2./14 Uhr/Heim), SV Allmersbach (14.2./14 Uhr/Heim), TSV Jahn Büsnau (21.2./13 Uhr/auswärts), VfL Sindelfingen (28.2./14 Uhr/Heim).

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