Tribut an George Floyd Pilot malt mit Flugzeug Faust in die Luft

Von red/dpa 

Flugbahnen in der Form einer geballten Faust: Nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd zollt diesem ein Pilot mit einem außergewöhnlichen Flug Tribut.

Zehntausende Menschen gingen weltweit auf die Straßen, um gegen Polizeigewalt und Rassismus zu protestieren. Foto: AFP/RONDA CHURCHILL
Zehntausende Menschen gingen weltweit auf die Straßen, um gegen Polizeigewalt und Rassismus zu protestieren. Foto: AFP/RONDA CHURCHILL

Halifax - Um dem Afroamerikaner George Floyd nach dessen gewaltsamem Tod Tribut zu zollen, hat ein Pilot mit seiner Maschine Flugbahnen in der Form einer geballten Faust in die Luft nahe der kanadischen Stadt Halifax gezogen.

„Der Rassismus ist bei uns auf dem Vormarsch. Er war schon immer da, im Laufe der Geschichte, insbesondere hier in Nordamerika“, sagte der Pilot Demitri Neonakis am Freitag (Ortszeit) dem kanadischen Sender CTV News. Ein Radarvideo der Webseite Flight Aware, das die Flugbahn der Maschine in der Provinz Nova Scotia zeigt, wurde seit Donnerstag mehr als 58 000 Mal aufgerufen.

Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus

Floyd war vorige Woche in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota gestorben. Ein weißer Polizeibeamter hatte sein Knie fast neun Minuten lang in den Nacken des am Boden liegenden 46-Jährigen gedrückt. Seitdem gingen Zehntausende Menschen weltweit auf die Straßen, um gegen Polizeigewalt und Rassismus zu protestieren.

Nachdem Neonakis die Nachrichten gesehen habe, habe er sein Unglauben und eine Reihe weiterer Gefühle mit der Aktion ausdrücken wollen. „Während ich mich dort oben frei bewegte, kamen mir ein paar Mal die Worte von George Floyd in den Sinn: „Ich kann nicht atmen“, ein krasser Gegensatz“, schrieb Neonakis auf Facebook.




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