Futsal beim TSV Weilimdorf Ohne Manuel Fischer kommt das Aus in der Champions League

Futsal-Nationalspieler und Ex-VfB-Profi Manuel Fischer stand im Glaspalast überraschend nicht im Kader des TSV Weilimdorf, jetzt stehen die Zeichen auf Trennung. Foto: Baumann/Alexander Keppler
Futsal-Nationalspieler und Ex-VfB-Profi Manuel Fischer stand im Glaspalast überraschend nicht im Kader des TSV Weilimdorf, jetzt stehen die Zeichen auf Trennung. Foto: Baumann/Alexander Keppler

Aus der Traum für die Futsaler des TSV Weilimdorf von der Champions-League-Hauptrunde. Überraschend hatte der Coach in der Qualifikation auf Ex-VfB-Profi Manuel Fischer verzichtet.

Sport: Jürgen Frey (jüf)
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Stuttgart - Es war knapp, es war bitter: Am Ende fehlte den Futsalspielern des TSV Weilimdorf im entscheidenden Spiel gegen den FC Liqeni/Kosovo (2:3) ein Tor für die Qualifikation zur Champions-League-Hauptrunde. Zuvor hatte das Team von Trainer Patrik Drndic im Sindelfinger Glaspalast gegen den London Helvecia Futsal Club mit 9:7 und gegen Tavsancali TK/Türkei mit 8:1 gewonnen. „Wir haben gegen Liqeni mit 2:1 geführt, dann nahm der Gegner den Torwart raus, riskierte alles und drehte noch das Spiel. Schade, ein Unentschieden hätte uns gereicht“, sagte TSV-Spielleiter Michael Bachmann. Insgesamt rund 800 Zuschauer waren an den drei Spieltagen nach Sindelfingen gekommen. Bachmann: „Es war richtig Stimmung in der Bude.“

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Im Glaspalast trägt der TSV auch sein erstes Bundesliga-Heimspiel am 4. September (18 Uhr) gegen Berlin 1894 aus. Ob dann der ehemalige VfB- und Kickers-Profi Manuel Fischernoch dabei sein wird, ist nicht hundertprozentig sicher. Denn einen Tag vor den Qualifikationsspielen zur Königsklasse bekam er vom Trainer Bescheid, dass er nicht im 14-Mann-Kader stehen werde. „Ich habe die Vorbereitung mitgemacht, die Testspiele, das kam sehr überraschend für mich, und ich habe auch wenig Verständnis dafür. Zumal ich mir auch meinen Beruf als Erzieher so eingeteilt habe, dass ich Vormittags Trainingseinheiten absolvieren kann“, sagt Fischer, der auch Mitglied der deutschen Futsal-Nationalmannschaft ist und seine Futsal-Zukunft offen lässt: „Jetzt muss ich mir erst einmal Zeit nehmen und schauen wie es weitergeht.“ Trainer Drndic gab gegenüber unserer Redaktion „taktische Gründe“ für die Nichtnominierung an.

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Zuletzt hatte der 32-Jährige Fischer zweimal in der Landesliga-Mannschaft des TSV Weilimdorf auf dem Feld ausgeholfen, da im Team von Trainer Holger Traub akuter Personalnotstand herrschte. Gut möglich, dass auch das in die Nichtnominierung für das Futsal-Highlight im Glaspalast mit reinspielte. Drndic sagte: „Klar war ich nicht glücklich darüber, denn es bestand ja auch eine gewisse Verletzungsgefahr.“ Wer eins und eins zusammenzählt merkt, dass die Zeichen auf Trennung stehen.

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