TTIP-Großdemo in Stuttgart Nun sind auch die Grünen an Bord

Am 17. September  wird in Stuttgart gegen TTIP und CETA demonstriert. Das Bild stammt von einer ersten Vorortaktion. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth
Am 17. September wird in Stuttgart gegen TTIP und CETA demonstriert. Das Bild stammt von einer ersten Vorortaktion. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Die Kundgebung in der Landeshauptstadt gegen die Handelsabkommen CETA und TTIP ist eine von sieben im gesamten Bundesgebiet. Die Organisatoren hoffen, etwa 30 000 Teilnehmer dafür gewinnen zu können.

Lokales: Christine Bilger (ceb)
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Stuttgart - Die Grünen kommen nicht immer gut weg, wenn die Gegner der Freihandelsabkommen TTIP und Ceta über sie sprechen. Doch bei einer Pressekonferenz der Organisatoren der Stuttgarter Großdemo am Samstag sind auch lobende Worte gefallen. Denn seit Freitag sei nun auch die Landespartei der Grünen mit von der Partie im Unterstützerkreis. Zusammen mit rund 30 anderen Organisationen – Verdie, Deutscher Gewerkschaftsbund, die vier Landeskirchen, der BUND und der Verein Mehr Demokratie sind unter anderem mit dabei – rufen sie am Samstag zur Großdemo in Stuttgart auf.

Die Kundgebung in der Landeshauptstadt gegen die Handelsabkommen CETA und TTIP ist eine von sieben im gesamten Bundesgebiet. Die Organisatoren hoffen, etwa 30 000 Teilnehmer dafür gewinnen zu können. Insgesamt sollen voraussichtlich 250 000 Menschen in ganz Deutschland auf die Straße gehen, allein in Berlin werden rund 60 000 Teilnehmer erwartet.

Es sollen neben den Veranstaltern weitere Gruppen Interesse bekundet haben, sich an der Demo zu beteiligen. Bekannt ist, dass die AfD mitmachen wollte – sie wurde aber ausgeladen. Auch sollen rechte Gruppen, die sich unter die Teilnehmer mischen wollen, am Samstag keine Chance haben, so die Veranstalter: Demobeobachter würden nach solchen Gruppen und entsprechenden Parolen Ausschau halten, sagte Sarah Händel, die Geschäftsführerin des Vereins Mehr Demokratie Baden-Württemberg. „Solche Gruppen werden dann – natürlich gemeinsam mit der Polizei – aus unserem Demozug entfernt“, kündigte sie an.




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