Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer fühlt sich in Berlin schwer verunsichert

Von red/dpa 

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer will keine Berliner Verhältnisse: Er komme als „spießbürgerliche baden-württembergische Grünen-Pflanze“ mit der Bundeshauptstadt nicht klar.

Boris Palmer gerät immer wieder in die Schlagzeilen. Foto: dpa
Boris Palmer gerät immer wieder in die Schlagzeilen. Foto: dpa

Berlin/Tübingen - Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) fühlt sich nach eigenen Angaben in Berlin schwer verunsichert. „Wenn ich dort ankomme, denke ich immer: „Vorsicht, Sie verlassen den funktionierenden Teil Deutschlands“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstag). Seiner Ansicht nach klappt einfach gar nichts in dieser Stadt.

„Ich komme mit dieser Mischung aus Kriminalität, Drogenhandel und bitterer Armut auf der Straße als spießbürgerliche baden-württembergische Grünen-Pflanze schlicht nicht klar. Ich will diese Verhältnisse in Tübingen nicht.“

Zuletzt war Palmer in den Schlagzeilen, weil er in Tübingen mit einem Studenten aneinandergeriet und dessen Personalien aufnehmen wollte. Als dieser sich weigerte, soll Palmer den Studenten und dessen Begleiterin fotografiert haben. Die Begleiterin zeigte Palmer daraufhin wegen Nötigung an.