Türkisch-kurdische Krawalle in Stuttgart Ermittlungen gegen 42 Tatverdächtige

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Mitte April ist in Stuttgart eine Demo von Türken und Kurden außer Kontrolle geraten. Polizei und Staatsanwaltschaft führen nun 60 Strafverfahren, darunter auch wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Der Angriff galt einem Polizeibeamten.

Bei der Demo wurden 26 Teilnehmer festgenommen. Foto: 7aktuell.de/Adomat
Bei der Demo wurden 26 Teilnehmer festgenommen. Foto: 7aktuell.de/Adomat

Stuttgart - Nach Krawallen am Rande einer pro-türkischen Demo vor zweieinhalb Wochen ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft in 60 Strafverfahren. In einem Fall geht es dabei um den Vorwurf eines versuchten Tötungsdeliktes: Demonstranten gingen nach Ansicht der Ermittler derart brutal auf einen Polizisten los, dass die Staatsanwaltschaft die Tat entsprechend einstufte. Bei dem Angriff auf den Beamten wurde dieser offenbar mit einer Stange niedergeschlagen, als er aus einem Streifenwagen stieg. Er wollte einen Angreifer verfolgen, der einen Spiegel von dem Auto abgetreten hatte. Der Schlag traf ihn am Kopf, er erlitt eine Platzwunde und einen Jochbeinbruch.

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