Tunnelbau für Stuttgart 21 Acht Millionen Tonnen Erde müssen weichen

Von red/dpa/lsw 

Für das Bauprojekt Stuttgart 21 hat die Deutsche Bahn bereits vier Millionen Tonnen Erde mit Zügen abstransportiert. Bis zur Fertistellung muss insgesamt die doppelte Menge weichen.

Der Abtransport der Erde erfolgt vom Nordbahnhof in Stuttgart mit dem Zug (Archivbild). Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
Der Abtransport der Erde erfolgt vom Nordbahnhof in Stuttgart mit dem Zug (Archivbild). Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Stuttgart - Halbzeit beim Tunnelaushub für das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21: Seit dem Start im Juni 2014 hat die Deutsche Bahn vier Millionen Tonnen Erde am Stuttgarter Hauptbahnhof mit Hilfe von Zügen abtransportiert. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, müssen bis zur Fertigstellung rund acht Millionen Tonnen Bodenmaterial für den Tunnelbau weichen.

Der Abtransport erfolgt vom Nordbahnhof mit dem Zug. Je nach Verfahren wird die Erde direkt abtransportiert oder zuvor zwischengelagert und am Nordbahnhof nach Bodenarten aufgeteilt. Die Stuttgarter Erde wird unter anderem für die Landesgartenschau 2018 in Lahr oder ökologische Renaturierungen in Deutschland genutzt.

Das Bahnprojekt gilt als umstritten. Gegner werfen der Bahn die immensen Kosten des Bauhabens vor und hoffen auf ein Aus des Projekts. Befürworter hingegen betonen unter anderem, dass mit „Stuttgart21“ mehr Kapazität für Züge geschaffen wird.

Die zehn wichtigsten Fakten zu Stuttgart 21 sehen Sie im Video: