Turnen – Oberliga TSV Wernau hat den Klassenverbleib fest im Blick
Nach einer schwierigen Vorbereitung starten die Oberliga- sowie Landesliga-Turner des TSV Wernau am Samstag in die neue Saison – und „wollen an die Leistungen anknüpfen“.
Nach einer schwierigen Vorbereitung starten die Oberliga- sowie Landesliga-Turner des TSV Wernau am Samstag in die neue Saison – und „wollen an die Leistungen anknüpfen“.
Ungewöhnliche Trainingswochen liegen hinter ihnen: Nach dem Brand in der Neckartalhalle im März war es für die Turner des TSV Wernau über Monate hinweg nicht möglich, an den originalen Wettkampfgeräten zu trainieren. „Wir mussten uns immer extern vorbereiten. Die Bedingungen waren daher sehr schlecht und wir haben versucht, das Beste daraus zu machen“, erzählt Trainer Gunter Mayer, der zusammen mit Daniel Guilliard die Wernauer Turnteams betreut.
Nun starten die Oberliga- sowie Landesliga-Turner des TSV am Samstag in die neue Saison. Und die Wernauer beginnen zu Hause – beziehungsweise in der Raunersporthalle des VfL Kirchheim, denn dort wird der TSV vorerst seine Heimwettkämpfe austragen. In der Oberliga trifft das Wernauer Team um 13 Uhr auf die TG Schömberg – und in der Landesliga wartet in der Spvgg Mössingen zur selben Zeit ebenso ein starker Gegner auf die zweite Mannschaft des TSV.
„In der Oberliga sind die Schömberger der absolute Favorit, unter anderem weil sie zwei Bundesliga-Turner in ihren Reihen haben. Wir werden wenig Chancen gegen sie haben, aber für uns ist es gut, direkt gegen so einen starken Gegner anzutreten“, betont Mayer, der im selben Atemzug die Zielsetzung beider Wernauer Teams anspricht: „Wir wollen an unsere Leistungen im vergangenen Jahr anknüpfen.“ Die Zielsetzung bleibt dabei dieselbe: In beiden Ligen soll frühzeitig der Klassenverbleib klargemacht werden. In der Oberliga setzen die Trainer besonders auf Leistungsträger Dimiter Hommel, der mit seinen Bundesligaeinsätzen zu den besten Sechskämpfern der Liga zählt. Auch das Landesligateam präsentiert sich breit aufgestellt. Jan Redle und Robin Hofbauer bilden das Rückgrat als Sechskämpfer.
Die Wernauer bauen dabei bewusst auf junge Turner aus den eigenen Reihen, um in beiden Ligen frühzeitig nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.