Die Verbandsliga-Turner der WTG Heckengäu II wollten in der Renninger Stadionsporthalle gegen das Turnteam Ostalb ein Zeichen setzen. Doch nach einem vielversprechenden Beginn verloren sie den Faden und unterlagen mit 28:32.
Am Boden war nur Tim Berger in der Lage, Zählbares beizusteuern. Seine Darbietung reichte allerdings nicht, um das Gerät zu gewinnen. Am Pauschenpferd kämpften sich die Gastgeber dank des Auftritts von Peter Knemeyer zurück.
Die Ringe sind das stärkste Gerät der WTG Heckengäu II
An den Ringen folgte der stärkste Abschnitt der Einheimischen. Nick Ackermann zeigte die Übung seines Lebens, gespickt mit anspruchsvollen Kraftteilen. Auch Max Eisele, Julius Hottmann und Tim Berger trugen zu einem deutlichen Signal bei, das die Gäste kurzzeitig in Bedrängnis brachte.
Nach der Pause jedoch verloren die Heckengäuer die Konzentration. Am Sprung blieben sie deutlich hinter den Erwartungen, obwohl Luis Weiß mit einem gestreckten Tsukahara punktete. Der Barren ging deutlich verloren, und das riss eine Lücke zu den Ostälblern, welche auch die kämpferische Schlussphase der WTG II am Reck nicht mehr schließen konnte. Die Gemeinschaftsriege mobilisierte noch einmal alle Kräfte, doch dieses Aufbäumen war zu wenig.
WTG Heckengäu II rutscht auf Tabellenplatz fünf ab
Kapitän Julius Hottmann fasste den Wettkampf nüchtern zusammen: „Wir haben einen guten Auftakt hingelegt. Doch in der zweiten Hälfte sind wir eingebrochen, was der Gegner für sich nutzen konnte.“ Die Niederlage wirft das Team auf Platz fünf der Tabelle zurück und zeigt deutlich, woran gearbeitet werden muss: Konstanz über alle Geräte und höhere Schwierigkeitspunkte am Sprung und Barren.
Nächster Prüfstein ist am 28. März auswärts Tabellenführer SV Dotternhausen. Dort wird sich zeigen, ob die WTG Heckengäu II die richtigen Lehren gezogen hat.